Das hier brachte Eltern auf die Palme

Oben-ohne-Frau auf Suchbild: "So etwas hätte ich nie erwartet"

München - Eigentlich sollte das Puzzle Kindern eine Freude bereiten. Tat es wahrscheinlich auch. Doch zudem erregte es die Eltern - denn auf dem Bild war mehr zu sehen, als erwünscht.

Ein Uralt-Abbildung profitiert vom allgemeinen Suchbild-Hype im Internet. Sie stammt eigentlich aus dem Jahr 1992. Und sorgte damals für einen kleinen Skandal. Jetzt, 24 Jahre später, sind Leute wieder eifrig damit beschäftigt. Und die Geschichte dahinter lautet so:

"Hier ist ein interessantes Puzzle, das dich stundenlang unterhalten wird", schreibt eine Online-Spieleversand in seiner Produktbeschreibung für das "Wo ist Wally?"-Puzzle. Vorsichtshalber wurde das Mindestalter für dieses Spielzeug auf sieben Jahre gesetzt. Denn: Es ist schon recht anspruchsvoll mit seinen 250 Teilen. Seit mindestens 24 Jahren ist dieses Suchbild nun schon im Umlauf - und damals wäre ein noch höheres Mindestalter wohl angemessen gewesen. In der ersten Ausgabe des Puzzles herrschte nämlich Nippel-Alarm.

Dabei wirkte das Puzzle aus der beliebten Suchbild-Reihe auf den ersten Blick ziemlich harmlos: Hunderte Menschen wuseln an einem überfüllten Sandstrand, Wasserratten kühlen sich im Meer ab, und irgendwo unter ihnen hat sich Wally mit seinem typischen rot-weiß-gestreiften Outfit versteckt.

Doch auf der Suche nach der freundlichen kleinen Figur blieb das Auge der Eltern dann doch eher an einer anderen Person hängen. Dort, mitten im Sand, war nämlich eine Frau auf dem Bauch liegend zu sehen. Ihr Oberteil: abgelegt. Von hinten hielt ihr ein frecher Junge sein kaltes Eis in den Rücken. Die Frau schreckte mit dem Oberkörper auf - und entblößte ihre Brüste. Skandal. Zumindest für eine Mutter aus Nashua in den USA. Die hatte sich im Jahr 1992 nämlich maßlos darüber aufgeregt, dass auf einem Kinderspielzeug Nacktheit zu sehen war. "Ich hatte niemals erwartet, sowas in einem Kinder-Puzzle zu sehen", hatte sie sich damals beschwert. Nach ihrer Entdeckung bekamen ihre Kinder das Puzzle nicht mehr zu Gesicht.

Mittlerweile hat der Herausgeber das Spielzeug übrigens überarbeitet: Bei den neueren Ausgaben des Suchbildes, das es auch in Buch-Form gibt, hat die Frau ihr Bikini-Oberteil nicht abgelegt.

Nicht gefunden? Kleiner Tipp: Im unteren Tweet ist sie auf der rechten Seite im mittleren Bereich zu finden.

Im Zuge des allgemeinen Suchbild-Hypes kursiert das Uralt-Foto jetzt wieder im Netz. Vielleicht bereitet es Ihnen ja auch etwas Freude.

Lust auf andere Suchbilder bekommen? Hier können Sie einen Panda unter Metalheads suchen, außerdem hat erst kürzlich eine Künstlerin mit dem Ratebild "Gleich aber anders" die Betrachter ins Grübeln gebracht.

Rubriklistenbild: © Screenshot Twitter/

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