Wohnen in Wien: Weltweit die beste Lebensqualität

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Wohnen in Wien in einem der prächtigen Gebäude aus der Gründerzeit bietet ein hochherrschaftliches Flair.

In keiner anderen Stadt ist die Lebensqualität so hoch wie in Wien. Jahrhunderte lang war die österreichische Hauptstadt Residenz der Habsburger und politisches Zentrum Europas. Wohnen in Wien in den prächtigen Häusern aus der Gründerzeit ist allerdings nicht günstig.

In Wien lebt es sich am besten

Wien ist mit Abstand die größte Stadt Österreichs. Mehr als 1,7 Millionen Menschen wohnen in Wien, im gesamten Großraum sind es sogar rund 2,5 Millionen. Damit leben etwa 30 Prozent der Österreicher in der Hauptstadt und deren Einzugsgebiet. Zum Vergleich: Weniger als fünf Prozent aller Deutschen leben in Berlin.

Ein Grund dafür könnte die außerordentlich hohe Lebensqualität sein: Wohnen in Wien ist im Vergleich mit allen anderen internationalen Großstädten besonders angenehm. In einer jährlichen Studie zur Lebensqualität in Metropolen auf der ganzen Welt belegte Wien im Jahr 2011 bereits zum dritten Mal Platz eins. In die Bewertung fließen viele unterschiedliche Faktoren ein, die das Leben in einer Großstadt prägen – zum Beispiel Kriminalität, medizinische Versorgung, Luftverschmutzung oder kulturelle Angebote. Alle Bereiche zusammen ergeben: Wohnen in Wien ist weltweit unschlagbar.

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Wohnen in Wien: günstig und teuer zugleich

Im Vergleich zu anderen österreichischen und deutschen Großstädten ist Wohnen in Wien nicht besonders teuer. Das gilt allerdings nur für den Mittelwert – dieser ist relativ gering, weil überdurchschnittlich viele Wiener in geförderten Wohnungen oder Gemeindebauten leben.

Nicht geförderte Wohnungen sind dagegen begehrt, die Mietpreise steigen seit Jahren. Gerade wer eines der alten Gründerzeithäuser beziehen und kaiserliches Flair spüren möchte, muss in der Regel tief ins Portemonnaie greifen – herrschaftlich wohnen in Wien hat seinen Preis. Dafür bieten die alten Prachtbauten eine einmalige Atmosphäre: Hohen Decken, kunstvolle Stuck-Verzierungen, alte Parkettböden und prächtige Treppenhäuser machen das Wohnen in Wien so einzigartig.

Die teuersten Wohnungen liegen in der Inneren Stadt und in den nobleren Bezirken, zum Beispiel Döbling oder Währing im Norden Wiens. Günstigere Unterkünfte findet man dagegen vor allem in den südlichen Gegenden wie Simmering oder Favoriten.

Gemeindebau ist typisch für Wien

Das gesamte Wiener Stadtbild ist geprägt durch die Häuser des kommunalen sozialen Wohnungsbaus, auch Gemeindebau genannt. Die riesigen Wohnanlagen wurden seit den 20er Jahren im Stil der jeweiligen Zeit erbaut, um den Wohnungsmangel zu beheben und finanziell schwachen Familien günstiges Wohnen in Wien zu ermöglichen. Heute gehören der städtischen Verwaltungsgesellschaft etwa 220.000 Wohnungen.

Besonders zwischen 1920 und 1940 wurden die gewaltigen Bauten oft mit aufwändig gestalteten Eingangsportalen versehen, die ihnen den liebevoll-spöttischen Namen „Arbeiterbarock“ einbrachten. Viele der Gebäude tragen die Namen großer Persönlichkeiten wie Karl Liebknecht, Friedrich Engels oder George Washington, die in riesigen Lettern an der Fassade prangen.

Um eine Wohnung in einem Wiener Gemeindebau beantragen zu können, müssen die Interessenten bestimmte Voraussetzungen erfüllen: Sie dürfen zum Beispiel die festgelegte Höchstgrenze des Jahreseinkommens nicht überschreiten und müssen seit mindestens zwei Jahren in Wien wohnen. Wer nachweisen kann, dass er zum Beispiel wegen einer Krankheit keine passende Wohnung findet oder in einer gesundheitsschädigenden Wohnung lebt, wird bevorzugt behandelt. Auskünfte rund um den Gemeindebau bietet die Informations-Seite der Stadt Wien.

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