Schlimmster Sturm seit 30 Jahren

Zehn Jahre nach „Kyrill“: So verheerend wütete der Orkan

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Vor zehn Jahren: Orkan "Kyrill" wütet auch in Brandenburg.

Wilnsdorf - Dutzende Tote, verwüstete Wälder und Schäden in Milliardenhöhe - mit mehr als 200 Kilometern pro Stunde fegt Orkan „Kyrill“ Mitte Januar 2007 über Europa hinweg.

47 Menschen sterben, elf von ihnen in Deutschland. Hierzulande fallen dem Naturereignis rund 75 Millionen Bäume zum Opfer, fast die Hälfte aller Schäden verzeichnet Nordrhein-Westfalen. Der hohe Norden bleibt weitgehend verschont.

Erstmals in der Geschichte der Deutschen Bahn steht der Schienenverkehr fast völlig still, Tausende Reisende stranden. Am Berliner Hauptbahnhof, der acht Monate zuvor eröffnet wurde, bringt der Wintersturm einen tonnenschweren Träger zum Einsturz. Europaweit sind Millionen Haushalte stundenlang ohne Strom.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft schätzt den in Deutschland versicherten Schaden auf 2,4 Milliarden Euro. Kein anderer Sturm in den 30 Jahren zuvor habe mehr Zerstörung verursacht.

Vor allem im Westen Deutschlands verursachte Kyrill damals extreme Schäden. Unser Partnerportal wa.de hat dazu einen aufwändige interaktive Multimedia-Reportage erstellt.

Zehn Jahre nach Orkan Kyrill - Bilder der Verwüstung

dpa

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