Zerstückelte Leiche: Ermittlungen zu möglichem Serienmord

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Beamte des Hessischen Landeskriminalamtes an einen Fundort, an dem Leichenteile entdeckt worden sind. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden (dpa) - Der mutmaßliche Täter im Fall einer zerstückelten Leiche in Hessen könnte für mindestens vier weitere, lang zurückliegende Morde verantwortlich sein.

Wie das Hessische Landeskriminalamt am Mittwoch mitteilte, wird nach Auswertung der Tat wegen Serienmordes ermittelt. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. Bei dem Opfer aus dem September 2014 handelte es sich um eine drogenabhängige Prostituierte aus Frankfurt. Der Verdächtige ist inzwischen gestorben, die zerstückelte Leiche war nach seinem Tod in seiner Schwalbacher Garage gefunden worden.

Die Tat ähnelt nach Polizeiauskunft vier Morden an Prostituierten in Frankfurt aus den Jahren 1971, 1991 und 1993. Auch zum Fall Tristan Brübach hat die Polizei Verbindungen hergestellt: 1998 war der 13-jährige Junge in Höchst getötet worden, der Täter wurde nie gefunden. Bei einer für (den morgigen) Donnerstag im Hessischen Landeskriminalamt angesetzten Pressekonferenz, sollen neue Ermittlungsergebnisse vorgestellt werden.

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