Ziviles Frachtflugzeug bei Kabul abgestürzt - Sieben Tote

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Ein Rettungswagen fährt zur Absturzstelle bei Kabul.

Kabul - Ein ziviles Frachtflugzeug mit sieben Menschen an Bord ist am Dienstag östlich der afghanischen Hauptstadt Kabul abgestürzt.

Alle Insassen kamen dabei ums Leben, sagte der zuständige Minister für Transport, Daud Ali Najafi, der Nachrichtenagentur dpa. Die Nationalität der Opfer stehe nicht fest.

Zuvor hatte der Chef des Kabuler Flughafens, Mohammad Jakub Rasuli, der dpa gesagt, an Bord seien acht Menschen - sechs Filipinos, ein Kenianer und ein Inder - gewesen. Es sei unklar, ob es Überlebende gebe. Rettungsmannschaften seien unterwegs zum Absturzort.

Die Maschine sei vom US-Luftwaffenstützpunkt Bagram nördlich von Kabul gekommen und habe beim Anflug auf die Hauptstadt technische Probleme bekommen. Rasuli sagte weiter, es habe sich um ein Frachtflugzeug der amerikanischen Frachtgesellschaft National Air Cargo gehandelt, die nach Angaben der Firmen-Homepage auch für Militärs fliegt. Ein Flughafenmitarbeiter in Kabul, der ungenannt bleiben wollte, sagte, man gehe davon aus, dass die Maschine Nachschub für die NATO-Truppen in Afghanistan geladen habe.

Ein Sprecher der NATO-geführten Internationalen Schutztruppe ISAF sagte, es habe sich um ein ziviles und nicht um ein ISAF-Flugzeug gehandelt. Die Maschine sei kurz vor 20 Uhr (Ortszeit/17.30 Uhr MESZ) rund 25 bis 30 Kilometer östlich des Flughafens Kabul abgestürzt. Man gehe davon aus, dass der Flughafen geöffnet bleibe.

dpa

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