Augenzeuge über Katastrophe

Passagier des Unglückszugs: "Wir hätten gerne mehr gerettet"

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„Aus den Trümmern kamen Hilferufe“, sagt Patrick B.

Bad Aibling - Patrick B. war Passagier des Meridian-Zuges, der am Dienstag Morgen mit einem anderen Zug bei Bad Aibling zusammengestoßen ist. Er schildert die schrecklichen Minuten nach dem Unfall.

Das Drama in Bad Aibling – Patrick B. hat es hautnah miterlebt, er saß in einem der Unglückszüge. Vergessen wird er die Ereignisse so schnell nicht. Doch der 31-Jährige hilft bei der Rettung, wie er unseren Kollegen von Rosenheim 24 berichtet. Kurz nachdem sein Meridian Kolbermoor in Richtung Bad Aibling verlässt, passiert das Unglück. B. ist einen Moment benommen. „Ich hörte überall Leute um Hilfe rufen.“ Er öffnet die Türe mittels Notschalter. Dann wählt er den Notruf. Der Rosenheimer hilft. Er sagt: „Wir brachten Zuginsassen an den Damm, nur einen Mann mit dem gebrochenen Bein konnten wir nicht transportieren. 

Ticker: Alle Informationen zum Zugunglück bei Bad Aibling

Kurz darauf kamen die ersten Rettungskräfte.“ Auch anderen musste er die Hilfe versagen: „Aus den Trümmern kamen Hilferufe, aber man konnte in der Dunkelheit nichts tun.“ Außerdem blitzte immer wieder die Oberleitung auf. „Wir hätten gerne mehr rausgeholt, aber ohne Gerät hatten wir keine Chance.“ Patrick B. muss seine Personalien bei der Polizei angeben – und wo er im Zug gesessen hat. „Nach etwa 45 Minuten wurden die ersten der nicht wenigen Verletzten abtransportiert.“ B. wird zu einer Sammelstelle gebracht. Dort gibt es etwas zu essen und zu trinken vom Rettungsdienst. „Sogar der Bürgermeister von Kolbermoor war da und sehr bemüht.“ Wieder zu Hause, will er die Ereignisse sacken lassen, zur Ruhe kommen, „alles Revue passieren lassen“.

Den ganzen Augenzeugenbericht lesen Sie hier bei Rosenheim24.de.

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