Sex mit Leiche: Lebenslang für Mörder

+
Der 27-Jährige muss lebenslang hinter Gitter.

Zwickau - Weil sie einen One-Night-Stand ablehnte, erdrosselte ein Radio-Praktikant (27) eine 23-jährige Zwickauerin und hatte anschließend Sex mit ihrer Leiche. Für diese grausame Tat wurde er nun verurteilt.

Das Landgericht Zwickau stellte am Freitag zudem die besondere Schwere der Schuld des 27-Jährigen fest - eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren ist damit nicht möglich.

Die Richter sprachen den früheren Radio-Praktikanten auch der versuchten Vergewaltigung schuldig. Sie sahen es als erwiesen an, dass er die Frau vor neun Monaten auf dem Heimweg von einer Disco mit einem Schlüsselband erdrosselt hat, nachdem sie einen One-Night-Stand mit ihm abgelehnt hatte. Bevor er die Leiche in einem Waldstück mit Benzin übergoss und anzündete, hatte der 27-Jährige nach eigenen Angaben Sex mit der Toten. Im Prozess hatte er die gesamte Tat eingeräumt, eine Tötungsabsicht allerdings bestritten.

Sein Verteidiger hatte eine mehrjährige Haftstrafe ebenfalls für angemessen gehalten, sich in seinem Plädoyer allerdings für eine Verurteilung nur wegen Totschlags ausgesprochen. Dies wäre mit einer Freiheitsstrafe von maximal 15 Jahren bestraft worden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Schülerin suspendiert - wegen dieses T-Shirts mit Ausschnitt
Schülerin suspendiert - wegen dieses T-Shirts mit Ausschnitt
„Ich will heute noch b...“ - Über diese Döner-Bestellung lacht das Netz
„Ich will heute noch b...“ - Über diese Döner-Bestellung lacht das Netz
Der Junge auf der Kinderschokolade: So sexy sieht er heute aus
Der Junge auf der Kinderschokolade: So sexy sieht er heute aus
So verzweifelt suchen Eltern im Netz nach ihren Kindern
So verzweifelt suchen Eltern im Netz nach ihren Kindern

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion