Studie:

Bis 2015 rund 1,8 Millionen neue Jobs möglich

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Bis 2015 könnten nach einer Studie dank des anspringenden Exports fast 1,8 Millionen neue Stellen entstehen.

Berlin - Bis 2015 könnten nach einer Studie dank des anspringenden Exports fast 1,8 Millionen neue Stellen entstehen. Zuvor werde die Krise die deutsche Wirtschaft aber empfindlich treffen.

Jedem zehnten deutschen Unternehmen drohe zudem die Insolvenz. Besonders viele Arbeitsplätze sollen demnach langfristig bei Unternehmen entstehen, die Aufgaben übernehmen, um die sich andere nicht mehr selbst kümmern, weil sie sich auf ihre Kerngeschäfte konzentrieren und flexibler werden wollen.

Die Top 50 der begehrtesten Arbeitgeber der Welt

Um nach der Ausbildung einen Traumob zu ergattern, brauchen Jugendliche gute Noten und viel Glück. Welche Firmen bei ihnen hoch im Kurs liegen, wollte das Beratungsunternehmen Universum wissen und befragte 120.000 Studenten weltweit. Das Ergbnis ist die Top 50 der weltweit am begehrtesten Arbeitgeber. © dpa
Die Top 50 der beliebtesten Arbeitgeber
PLATZ 50: Schlumberger Limited ist die weltweit größte Firma im Bereich Erdölexplorations und Ölfeldservice. © screenshot
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PLATZ 49: Novartis AG  - ein Biotechnologie- und Pharmaunternehmen mit Sitz in Basel. © dpa
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PLATZ 48: ABB - Experte in der Energie- und Automationstechnik. © dpa
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PLATZ 47: Ericcson - Mobilfunktechnologie, Internet- und Multimediakommunikation und Telekommunikation bilden das Kerngeschäft. © dpa
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PLATZ 46: Die Daimler AG © dpa
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PLATZ 45:Cisco Systems - US-amerikanisches Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche. © dpa
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PLATZ 44: Bosch - Zulieferer der Kraftfahrzeugindustrie, Hersteller von Gebrauchsgütern (Elektrowerkzeuge, Haushaltsgeräte) und Industrie- und Gebäudetechnik (Sicherheitstechnik) sowie der Verpackungstechnik. © dpa
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PLATZ 43: BP © dpa
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PLATZ 42: DHL - Paket- und Brief-Express-Dienst. © dpa
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PLATZ 41: Philip Morris heißt mittlerweile Altria Grup. Bekannte Marken: Marlboro und L&M. © dpa
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PLATZ 40: Bayer AG - Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie. © dpa
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PLATZ 39: Oracle Corporation - der weltweit drittgrößte Softwarehersteller mit Hauptsitz in Redwood Shores (Silicon Valley, Kalifornien). © dpa
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PLATZ 38: Philips Electronics - Elektronikkonzerne mit Sitz in Amsterdam (Niederlande). © dpa
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PLATZ 37: Siemens AG © dpa
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PLATZ 36: Pfizer - Pharmakonzern mit Hauptsitz in New York, stellt unter anderem Viagra her. © dpa
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PLATZ 35: Masterfoods (MARS) - US-amerikanischer Nahrungsmittelkonzern. Produkte: Mars, Milky Way, Snickers, Twix, M&M’s, Bounty, Uncle Ben’s Reis, Dolmio, Pedigree, Whiskas, Frolic, Kitekat, Sheba, Cesar, Trill, etc. © dpa
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PLATZ 34: Hewlett-Packard Company - eine der größten US-amerikanischen Technologiefirmen. © dpa
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PLATZ 33: Royal Dutch Shell plc (Kurz: RDS) ist das weltweit größte Energie-Unternehmen und seit Juli 2009 das nach Umsatz weltweit größte Unternehmen. © dpa
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PLATZ 32: Kraft Foods - ein internationaler Lebensmittelkonzern. © dpa
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PLATZ 31: Exxon Mobil Corporation - ein amerikanischer Mineralölkonzern. © dpa
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PLATZ 30: Intel Corporation (Integrated electronics) - ein US-amerikanischer Halbleiterhersteller mit Hauptsitz in Santa Clara, Kalifornien. © dpa
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PLATZ 29: Nokia - Telekommunikationskonzern mit Hauptsitz im finnischen Espoo, der vor allem als Mobiltelefon-Hersteller bekannt ist. © dpa
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PLATZ 28: UBS AG - Schweizer Grossbank mit Hauptsitzen in Zürich und Basel. © dpa
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PLATZ 27: Unilever - weltweit einer der größten Hersteller von konsumtiven Verbrauchsgütern. © dpa
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PLATZ 26: Bain & Company international operierende Unternehmensberatung („Strategieberatung“) © screenshot
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PLATZ 25: Credit Suisse (CS) – global tätiges Finanzdienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in Zürich. © dpa
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PLATZ 24: Nestlé S.A. - der grösste Lebensmittelkonzern der Welt. © dpa
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PLATZ 23: Accenture Ltd. - US-amerikanische Unternehmensberatung, Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister © dpa
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PLATZ 22: HSBC - Finanzdienstleister © dpa
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PLATZ 21: Citigroup Inc. - Finanzdienstleister mit Hauptsitz in New York. © dpa
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PLATZ 20: General Electric - Branchen: Flugzeugtriebwerke, Elektrik, Finanzierung, Energiewirtschaft, Wasserwirtschaft, Automatisierung © screenshot
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PLATZ 19: Deutsche Bank © dpa
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PLATZ 18: Johnson & Johnson - amerikanischer Pharmazie- und Konsumgüterhersteller, Produkte sind u.a. Penaten, bebe, Listerine, Compeed. © dpa
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PLATZ 17: IBM - US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen. © dpa
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PLATZ 16: Sony - japanischer Elektronikkonzern. © dpa
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PLATZ 15: Morgan Stanley - US-amerikanische Großbank. © dpa
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PLATZ 14: L’Oréal S.A. - französischer Konsumgüterkonzern und Kosmetikhersteller. © dpa
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PLATZ 13: Coca Cola - Getränkehersteller © dpa
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PLATZ 12: BMW - deutscher Autobauer. © dpa
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PLATZ 11: The Boston Consulting Group (BCG) - eine der weltweit führenden Unternehmensberatungen. © screenshot
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PLATZ 10: Deloitte Touche Tohmatsu - Branche: Wirtschaftsprüfung und Beratung. © screenshot
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PLATZ 9: McKinsey & Company - Unternehmens- und Strategieberatung. © dpa
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PLATZ 8: KPMG - Netzwerk internationaler Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen. © dpa
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PLATZ 7: JPMorgan Chase & Co. - amerikanische Großbank © dpa
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PLATZ 6: The Procter & Gamble Company - amerikanischer Konsumgüter-Konzern. Marken: Wella, Gilette, Rei, Tempo, Ariel, Always, Dash, Lenor, u.v.m. © screenshot
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PLATZ 5: Ernst & Young - Prüfungs- und Beratungsunternehmen. © screenshot
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PLATZ 4: Goldman Sachs - Finanzdienstleister für Großunternehmen (Vor der Wirtschaftskrise auch als Investmentbank tätig). © dpa
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PLATZ 3: Microsoft - US-Softwarehersteller („Windows“). © dpa
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PLATZ 2: PricewaterhouseCoopers AG - Wirtschaftsprüfung und Beratung © screenshot
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PLATZ 1: Google - Softwarefirma und Suchmaschinen-Gigant. © dpa

“Viele Dienstleister wachsen und werden auch in den kommenden Jahren wachsen, weil Unternehmen Tätigkeiten extern erledigen lassen, die sie bisher im eigenen Haus erledigt haben“, wird Joachim von Hoyningen-Huene von A.T. Kearney zitiert.

Dazu gehörten Marketing, IT, Personalvermittlung sowie Forschung und Entwicklung. Den Dienstleistern gehe es gut, wenn die starken Export-Branchen der deutschen Wirtschaft florierten. “Starke Industrieunternehmen sind die Basis für das Wachstum im Dienstleistungssektor“, sagte Hoyningen-Huene.

Dienstleistungsbranche: Bis zu eine Million Jobs

Bis 2015 sollen in der Dienstleistungsbranche bis zu eine Million Jobs entstehen. In den Wachstumsbranchen Telekommunikation, Elektrotechnik, Hightech, Transport und Logistik, Gesundheitswesen, Touristik und Maschinenbau erwartet A.T. Kearney bis zu 854.000 neue Stellen.

In diesem Jahr erwartet A.T. Kearney allerdings zwischen 33.000 und 35.000 Pleiten, im kommenden Jahr könne die Zahl auf den neuen Höchstwert von 40.000 schnellen. Über alle Branchen hinweg werden der Unternehmensberatung zufolge die Gewinne 2009 um fast ein Viertel einbrechen.

Gekündigt! Diese Bagatellen können Sie den Job kosten

Brot
Der erste Fall, in dem das Bundesarbeitsgericht über eine Kündigung wegen eines Bagatelldiebstahl entschieden hat, führte zum „Bienenstich-Urteil“ von 1984. Eine Verkäuferin hatte einen Bienenstich verzehrt aber nicht bezahlt. Sie erhielt eine fristlose Kündigung. Das „Bienenstich-Urteil" gehört heute zum Einmaleins jedes Arbeitsrechtlers. © dpa
Berühmte Bagatellvergehen
Oktober 2009: Weil sie für Gäste und den Chef bestimmte Brötchen selbst gegessen haben, müssen zwei Sekretärinnen des Bauverbands Westfalen um ihren Job kämpfen. Ein erster Gütetermin der einen Frau vor dem Arbeitsgericht Dortmund bleibt ohne Ergebnis. © Fotos und Texte: dpa
Berühmte Bagatellvergehen
Der Verband will für die 59-Jährige eine außergerichtliche Lösung finden. Der Fall ihrer Kollegin wird voraussichtlich Ende November verhandelt. Die Frauen waren nach 34 beziehungsweise fast 20 Dienstjahren im Betrieb fristlos entlassen worden. © dpa
Berühmte Bagatellvergehen
September 2009: Ein Bäcker bestreicht am Arbeitsplatz ein gekauftes Brötchen mit firmeneigener Paste im Wert von vermutlich unter zehn Cent - nach seiner Darstellung, um sie abzuschmecken. © dpa
Berühmte Bagatellvergehen
Der Arbeitgeber wertet das als Diebstahl und wirft ihn raus. Das Landesarbeitsgericht Hamm hebt die fristlose Kündigung durch die Bäckereikette aber als unverhältnismäßig auf. © dpa
Berühmte Bagatellvergehen
Juli 2009: Der Streit um die gekündigte Supermarkt-Kassiererin “Emmely“ geht in die höchste Instanz. Wegen grundlegender Bedeutung des Falls lässt das Bundesarbeitsarbeitsgericht in Erfurt ein Revisionsverfahren zu. © dpa
Berühmte Bagatellvergehen
Der unter ihrem Spitznamen bundesweit bekanntgewordenen Berlinerin war nach 31 Jahren Betriebszugehörigkeit fristlos gekündigt worden. Sie soll zwei Pfandmarken im Gesamtwert von 1,30 Euro unterschlagen haben. © dpa
Berühmte Bagatellvergehen
Juli 2009: Ein Prozess um drei angeblich gestohlene Brötchen endet mit einem Vergleich. Das Arbeitsgericht Heilbronn hebt die Kündigung einer 59 Jahre alten Küchenhilfe eines Krankenhauses zwar nicht auf. Die Klinik wirft der Frau aber nicht länger Diebstahl vor und zahlt ihr Gehalt noch bis Ende September. © dpa
Berühmte Bagatellvergehen
Juli 2009: Eine Abfallentsorgungsfirma in Mannheim kündigt einem Mitarbeiter fristlos, weil der Vater zweier Töchter ein Reisekinderbett aus dem Müll mit nach Hause genommen hatte. Eine Kündigung sei unverhältnismäßig, urteilt das Arbeitsgericht Mannheim. © dpa
Berühmte Bagatellvergehen
Februar 2009: Wegen eines Fehlbetrags von 1,36 Euro in der Kasse wird eine Bäckereiverkäuferin in Friedrichshafen am Bodensee fristlos entlassen. Nach einem Vergleichsvorschlag des Arbeitsgerichts Ravensburg erhält sie eine ordentliche Kündigung. © dpa
Berühmte Bagatellvergehen
Januar 2006: Ein Arbeiter hatte Aluminiumreste aus seinem Betrieb mitgehen lassen und an ein Recyclingunternehmen verkauft. Das Argument, es habe sich um Abfall gehandelt, überzeugt das Landesarbeitsgericht Mainz nicht. Es weist die Kündigungsschutzklage © dpa
Berühmte Bagatellvergehen
Mai 2005: Das Zerreißen von drei Briefen wird einem Postboten zum Verhängnis. Das hessische Landesarbeitsgericht bestätigt seine fristlose Entlassung. Der Briefträger hatte sein Verhalten mit einem “Blackout“ angesichts privater Probleme begründet. © dpa
Berühmte Bagatellvergehen
Oktober 2009: Wegen sechs Maultaschen im Wert von drei bis vier Euro verliert eine 58-jährige Altenpflegerin in Konstanz ihren Job. Das Arbeitsgericht Radolfzell gibt zunächst dem Arbeitgeber Recht. Bei der Berufungsverhandlung vor dem Landesarbeitsgericht Freiburg einigten sich die Parteien. Die Gekündigte erhält 42.500 Euro Abfindung und Gehaltsnachzahlung. Im Gegenzug akzeptiert sie die Kündigung. © dpa

Allein bei den 100 größten Unternehmen Deutschlands könnten die Gewinne um bis zu 30 Milliarden Euro sinken. Bis zu 1,3 Millionen Arbeitsplätze könnten aufgrund der Krise verloren gehen. Besonders betroffen sind A.T. Kearney zufolge Arbeitnehmer in der exportorientierten Industrie: In der Automobilindustrie, der Elektrotechnik, dem Maschinenbau und der Metallindustrie sollen zwischen 635.000 und 765.000 Jobs verschwinden.

ap

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