A380: Das ist der neue Superflieger von Lufthansa

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Die Betten in der First Class.

Hamburg - Die Lufthansa hat am Mittwoch ihren ersten Airbus A380 übernommen. In Sachen Luxus lässt der neue Superjet kaum Wünsche offen. Was das fliegende Hotel für die Passagiere in petto hat:

Airbus-Chef Thomas Enders hat am Mittwoch das knapp 350 Millionen Dollar teure Flugzeug - das größte Verkehrsflugzeug der Welt - in Hamburg an den Lufthansa-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Mayrhuber übergeben. Wir öffnen ein Fenster für eine große Zukunft des Unternehmens“, sagte Lufthansa-Vorstandschef Wolfgang Mayrhuber bei der Feier auf dem Airbus-Werksgelände in Hamburg Finkenwerder. Airbus-Chef Thomas Enders betonte die Bedeutung der größten deutschen Airline für sein Unternehmen und sagte: “Airbus übergibt mit Stolz das modernste und umweltfreundlichste Flugzeug der Welt.“

Nach der Übergabezeremonie ist der Riesenjet vom Hamburger Airbus-Werk zur Taufe nach Frankfurt geflogen. 

A380: Der neue Superflieger von Lufthansa

Süße Träume sind in den Betten der der First Class garantiert. Die Sitze lassen sich zur Schlafstätte umklappen. © Lufthansa
Viel Platz hat man auch in den Wachsräumen der First Class. © dpa
Der erste A 380 für Lufthansa. © Lufthansa
Mit roter Rose und einem "Willkommen" auf dem Bildschirm werden Gäste in der ersten Klasse begrüßt. © ap
Letzter Feinschliff für den ersten A 380 der Lufthansa. © dpa
Ruckzuck sind die Sitze der First-Class in Betten umgebaut. © dpa
Bequem nächtigen ist auch in der Business Class möglich. © dpa
Die Beine richtig ausstrecken - in der Business Class kein Problem. © dpa
So bequem sieht es in der First Class des Riegenvogels aus. © Lufthansa
Auch die Economy Class bietet jede Menge Beinfreiheit. © dpa
So sehen Luxus-Toiletten aus. © dpa
Das Badezimmer gehört zur Ausstattung der ersten Klasse. © Lufthansa
Die Stewardessen haben die Plätze in der First Class dekoriert. © ap
Die Betten in der First Class. © Lufthansa
Spargel im Schinkenmantel, exquisiter Käse und ein bisschen Kaviar oben drauf: Sie sehen die Snacks in der First Class aus. © dpa
Eine Treppe verbindet die Stockwerke. © Lufthansa
Die riesigen Türen des Supervogels. © dpa
Der Airbus A380 der Lufthansa - hier die Economy Class. © dpa
Bequem sind die Betten in der ersten Klasse. © ap
In der Business Class lassen sich Langstreckenflüge gut überstehen. © ap
Die Economy Class des Airbus A 380 der Lufthansa. © ap
Der luxuriöse Waschraum in der ersten Klasse. © Lufthansa
Die Kabine. © Lufthansa
In der Business Class lassen sich Langstreckenflüge gut überstehen. © ap
Willkommen steht auf den Multimedia-Bildschirmen auf den Rückenlehnen des Airbus. © dpa
Jürgen Raps, Chefpilot der Lufthansa, nimmt schon mal im Cockpit des Riesenvogels Platz. © dpa
Der erste A 380 für Lufthansa. © dpa
Der erste A 380 für Lufthansa. © dpa
Der erste A 380 für Lufthansa. © dpa
Stupsnase des Riesenvogels: Der Airbus A 380 der Lufthansa. © dpa
Lufthansa
Der erste A 380 für Lufthansa. © 
Der erste A 380 für Lufthansa. © Lufthansa

Bis zu 420 Fluggäste finden in der Economy-Class im unteren Deck Platz. Der Fortschritt liegt hier im Detail: Es gibt ein bisschen mehr Beinfreiheit und ergonomisch besseren Sitzkomfort, dazu einen Bildschirm für das neue Unterhaltungssystem an jedem Platz.

Auf den 98 Plätzen der Business-Class im Obergeschoss des Riesenfliegers geht es gediegener und gehobener zu. Das Prunkstück der Maschine ist jedoch die First-Class. Acht zahlungskräftige Passagiere können auf der Langstrecke sogar so etwas wie Privatsphäre genießen. Aus dem Sessel wird ein vollwertiges Bett, mehr als zwei Meter lang und 80 Zentimeter breit. Die Schlafstätten können von ausfahrbaren Wänden individuell getrennt werden.

Es gibt vollwertiges Bettzeug und Lufthansa-Pyjamas, einen abschließbaren Schrank für jeden Fluggast, und nach dem Schlafen teilen sich die First-Class-Gäste zwei Badezimmer, die mit normalen Flugzeugtoiletten nichts zu tun haben. So viel Luxus ist von etwa 10.000 Euro aufwärts zu haben.

Ab dem 11. Juni wird das neue Flaggschiff auf der Strecke Frankfurt-Tokio eingesetzt. Zuvor bringt der mit 526 Sitzen versehene Jet am 6. Juni die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft nach Südafrika. Danach besucht das Flugzeug die Luftfahrtausstellung in Berlin.

Die Lufthansa hat insgesamt 15 A380 bestellt, in diesem Jahr werden vier Maschinen ausgeliefert. Airbus hat bislang 202 Superjumbos verkauft und 27 Maschinen an Singapore Airlines, Emirates, Qantas und Air France ausgeliefert. Der A380 ist größer als sein Konkurrent, die Boeing 747. Dennoch ist das Airbus-Modell laut Firmenangaben leiser und verbraucht weniger Treibstoff pro Passagier. Lufthansa ist mit 274 Bestellungen für alle Flugzeugtypen des Herstellers der weltweit größte Kunde von Airbus

dapd / dpa

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