Ärzte: Geld nicht an Versicherte "verplempern"

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Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery.

Berlin - Die Ärzteschaft warnt davor, die Milliardenüberschüsse der Krankenkassen an die Versicherten auszuschütten. Wofür der Präsident der Mediziner das Geld lieber verwenden will:

Angesichts der weltweiten Konjunkturkrise und der Euro-Probleme sollte das Geld besser in die Vorsorge für die sozialen Sicherungssysteme gesteckt werden, statt die Überschüsse nach dem Gießkannenprinzip zu “verplempern“, erklärte der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, am Donnerstag in Berlin.

So sei die Finanzausstattung in der ambulanten ärztlichen Versorgung in vielen Regionen Deutschlands unzureichend. Beitragssatzsenkungen oder Boni wären “schnell verfrühstückt und vergessen“, mahnte Montgomery. Sollte allerdings wieder Knappheit im Gesundheitsfonds herrschen, werde die Wiederanhebung zu einem sehr viel größeren politischen Problem, fügte er hinzu.

dapd

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