Arbeitgeber drängen auf Ende der Ärztestreiks

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Die Krankenhausarbeitgeber drängen auf ein Ende des Ärztestreiks.

Frankfurt/Main - Die Krankenhaus-Arbeitgeber dringen auf ein schnelles Ende der Ärztestreiks. Sie werfen den Ärztevertretern eine Blockade der Verhandlungen vor. 

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) “war und ist jederzeit verhandlungsbereit“, wie Verhandlungsführer Joachim Finklenburg am Freitag sagte. Das Verhalten des Ärzteverbands Marburger Bund sei “unerträglich“. Vor sechs Wochen habe er den Verhandlungstisch verlassen und sei seither nicht bereit, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, kritisierte Finklenburg. Die dem Marburger Bund angebotenen Verbesserungen lägen auf dem Tisch.

Unterdessen weitet der Ärzteverband seinen Streik an den kommunalen Kliniken aus. Der Ausstand werde über Pfingsten hinaus anhalten, weitere Verhandlungstermine mit den Arbeitgebern seien nicht vereinbart, sagte der Verhandlungsführer des Marburger Bunds, Lutz Hammerschlag am Donnerstag.

Der Verband fordert für die Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern im Schnitt fünf Prozent mehr Geld und eine bessere Bezahlung von Bereitschaftsdiensten. Die Arbeitgeber haben 2,9 Prozent sowie Zuschläge für die Bezahlung von Bereitschaftsdiensten und Nachtarbeit angeboten.

DAPD

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