Allianz wagt keine Prognose

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Allianz wagt auch nach Milliardengewinn keine Prognose.

München - Europas größter Versicherer Allianz wagt auch nach einem Milliardengewinn im dritten Quartal keine Gewinnprognose für das Gesamtjahr.

Zwischen Juli und September fuhr das Unternehmen vor allem dank der Erholung an den internationalen Kapitalmärkten einen Überschuss von 1,3 Milliarden Euro ein. Im Vorjahr hatten die Finanzkrise und die Probleme mit der an die Commerzbank abgegebenen Tochter Dresdner Bank dem Versicherer noch einen Milliardenverlust eingebrockt.

Das dritte Quartal habe gezeigt, dass das Unternehmen über eine gute Ausgangsbasis verfüge, um in einem “herausfordernden Marktumfeld“ solide Ergebnisse zu liefern, erklärte Allianz-Vorstand Oliver Bäthe am Montag in München. Das operative Ergebnis lag mit 1,9 Milliarden Euro um knapp ein Viertel über dem Vorjahreswert und übertraf die Erwartungen vieler Branchenexperten. Der Umsatz wuchs um 4,3 Prozent auf 22 Milliarden Euro.

Dabei konnte die Allianz ihr finanzielles Fundament weiter verbessern. Das Eigenkapital wuchs seit Jahresmitte von 34,5 auf 39,4 Milliarden Euro. Im Kerngeschäft mit Schaden- und Unfallversicherungen musste der Konzern im Jahresvergleich allerdings Federn lassen: Das operative Ergebnis der Sparte gab um 18 Prozent nach. Neben einer “ungewöhnlich hohen“ Zahl von Unwetterschäden belasteten auch zahlreiche Unternehmensinsolvenzen den Konzern, die auf das Geschäft mit Kreditversicherungen drückten.

dpa

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