Angestellte verklagen Bayern LB wegen Pensionen

München - Der BayernLB droht nach einem “Focus“-Bericht ein neues Kostenrisiko von bis zu einer halben Milliarde Euro. Ehemalige Angestellte wollen klagen.

Es geht um beamtenähnliche Versorgungsverträge, die Angestellten der Bank ein überdurchschnittliches Alterseinkommen gewähren. Die BayernLB hatte die hohen Pensionen 2009 gegen eine deutlich abgespeckte Variante ersetzt. Etwa ein Viertel der betroffenen 2300 Mitarbeiter haben laut Bayern LB das veränderte Angebot nicht akzeptiert.

Wie das Magazin berichtet, wird das Bundesarbeitsgericht in Erfurt im Mai über acht Klagen gegen die Bank entscheiden. Sollten die Kläger Recht bekommen, drohen der Bank Kosten von bis zu 500 Millionen Euro. Das ist ein Viertel der zwei Milliarden Euro, die die Bayern LB als Gesamtbelastung aus der Versorgung angibt. “Focus“ zufolge hat die Bayern LB keine bilanziellen Rückstellungen für diese Risiken gebildet.

dpa

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