Bei Apple-Aktionären klingelt die Kasse

Cupertino - Das Unternehmen Apple zahlt seinen Aktionären erstmals wieder eine Dividende. Die Anleger dürfen sich freuen - Apple sitzt auf einem Geldberg von 100 Milliarden Dollar.

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Die Apple-Aktionäre werden erstmals seit 1995 wieder eine Dividende bekommen. Das kündigte das Unternehmen am Montag an. Die Auszahlung wurde auf 2,65 Dollar pro Aktie im Quartal angesetzt. Zudem will der iPhone- und iPad-Hersteller eigene Aktien im Wert von 10 Milliarden Dollar zurückkaufen. Insgesamt sollen binnen drei Jahren 45 Milliarden Dollar an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

Apple hatte in den 90er Jahren die Dividendenzahlungen eingestellt als das Unternehmen am Abgrund stand. Inzwischen sitzt der iPhone- und iPad-Hersteller jedoch auf einem Geldberg von rund 100 Milliarden Dollar. Apple ist auch das teuerste Unternehmen der Welt mit einem Börsenwert von zuletzt rund 546 Milliarden Dollar. Die Anteilseigner hoffen schon seit langem auf eine Dividende oder einen Aktienrückkauf.

25 Befehle, die Ihr iPhone jetzt versteht 

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Mit dem neuen iPhone ist auch die Spracherkennung verbessert worden. Der Siri-Assistent hat ungefähr 200 verschiedene Befehle. Das spart das Tippen: "Tom ist mein Bruder - Rufe meinen Bruder an" Sehen Sie hier weitere nützliche Befehle, die von www.iphone-ticker.de vorgestellt wurden. © dpa
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Im Kalender kann man wichtige Ereignisse hinzufügen, ändern und nachfragen. © dpa
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Wie zum Beispiel "Trage ein Meeting für 9 Uhr ein", ... © dpa
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... "Ändere das Treffen mit meiner Mutter" ... © dpa
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... oder aber "Wie sieht mein restlicher Tag aus?" © dpa
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Auch das Weckerstellen funktioniert mit einem einfachen Befehl: "Weck mich in acht Stunden" © dpa
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Wenn man gerade im Ausland ist und wissen möchte wie viel Uhr es zu Hause ist kann man schnell fragen: "Wie viel ist Uhr ist es in München?" © dpa
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Der Timer lässt sich verbal bedienen: "Setze den Timer auf zehn Minuten." © dpa
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Wenn man wissen möchte, wo sich seine Freunde befinden, fragt man ab sofort sein iPhone: "Wo ist Thomas?" © dpa
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Das bietet gerade für eifersüchtige Partner einen großen Vorteil. Mit einem Befehl einfach herausfinden, wo sich sein Schatz gerade herumtreibt. Das ist aber nur möglich, wenn dieser auch zugestimmt hat, dass man ihn orten darf. © dpa
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Damit kann man auch die Sprachfunktion für die Navigation nutzen. "Wie komme ich nach Hause?" kann man manchmal leichter sprechen als schreiben. © dpa
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Lokale Örtlichkeiten können auch einfach abgefragt werden wie zum Beispiel: "Wo gibt es den nächsten Kaffee?" © dpa
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Auch wichtig könnte das sein, wenn man mit seinem Auto stehen geblieben ist: "Finde eine Tankstelle, die zu Fuß erreichbar ist." © dpa
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Eine kurze  SMS kann sprachlich verfasst werden. Da hat man beide Hände frei und sagt seinem besten Freund kurz, dass man in zehn Minuten da ist. © dpa
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Musik lässt sich mit dem Siri-Assistenen bedienen. So kann man den Befehl geben: "Spiele The Beatles" © dpa
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Notizen sagen und speichern oder aufrufen lassen: "Finde meine Restaurant-Notiz". © dpa
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Keine große Veränderung, aber weiterhin möglich: "Rufe Papa an". © dpa
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Eine sehr wichtige Sprachbedienungsfunktion: Die Erinnerung. "Erinnere mich daran, Blumen mitzubringen". Oder "Geburtstag meiner Frau nicht vergessen." © dpa
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Für Geschäftsleute, die schnell die Märkte abfragen müssen, gibt es eine Befehlsfunktion, die Ihnen mitteilt wie der Dax steht. © dpa
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Kann man heute zum Badesee? Anstatt manuell nachzuschauen, einfach kurz nachfragen. © dpa
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Mit dem Siri-Assistenen kann man auch mal eben schnell die Websuche betätigen. Dabei erkennt das Betriebssystem die verschiedenen Suchmaschinen. © dpa
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Das bedeutet, man kann sowohl bei Google als auch bei ask oder bing seine Informationen beschaffen. © dpa
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Zum Beispiel für den Smalltalk: Wie alt werden Hunde? Wann begann der zweite Weltkrieg und Ähnliches. © dpa
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Auch sinnvoll: "Using Wolfram Alpha". Wie viel Trinkgeld muss man zahlen, bei einer Rechnung von 24,34 Euro für zwei Personen? © dpa
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In wie vielen Tagen ist Weihnachten? Auch diese Frage beantwortet das System. Und dann hat man genügend Zeit noch Geschenke zu kaufen. © dpa

Die Dividendenzahlungen sollen im vierten Geschäftsquartal starten, das im Juli beginnt. Die Aktienrückkäufe sind erst im nächsten Geschäftsjahr geplant.

Bisher ging Apple sehr zurückhaltend mit den Geldreserven um. Sie wurden für kleinere Firmenzukäufe eingesetzt - oder Milliarden-Deals, um eine langfristige Versorgung mit wichtigen Bauteilen wie Bildschirme oder Flash-Speicher zu sichern. Man habe einen Teil des Geldes für „großartige Investitionen“ eingesetzt, betonte Konzernchef Tim Cook. Etwa für Forschung und Entwicklung, neue Apple-Läden, strategische Vorauszahlungen oder Investitionen in die Zuliefererkette. „Sie werden in Zukunft mehr davon sehen“, betonte er. Man habe immer noch genug Geld für strategische Gelegenheiten und den operativen Betrieb.

Apple-Faszination "iPad"

Apple will mit einem neuartigen Tablet- Computer an den Erfolg des iPhone und der zahlreichen Anwendungen für das Apple-Handy anknüpfen. © AP
“Wir nennen es iPad“, sagte Konzernchef Steve Jobs am Mittwoch bei der Vorstellung des mit Spannung erwarteten Geräts in San Francisco. © AP
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten. © AP
 Die ersten Geräte mit drahtlosem Internet (WiFi) sollen in zwei Monaten verfügbar sein, die UMTS-Variante soll in 90 Tagen auf den Markt kommen. © AP
Für das iPad erweitert Apple seinen Onlineladen iTunes um eine Buchabteilung “iBooks“, in der Titel der Großverlage Penguin, HarperCollins, Simon & Schuster, Macmillan sowie Hachette angeboten werden. Apple tritt damit gegen E-Book-Anbieter wie Amazon (“Kindle“) oder Sony an. © AP
Wie das iPhone kann das iPad aus dem iTunes Store von Apple außerdem mit Videos, Musik und kleinen Programmen (“Apps“) bestückt werden. © AP
Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen über 140 000 Anwendungen verfügbar. Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. © AP
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur. © AP
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben. © AP
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets “iWork“ auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht. © AP
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft. Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS). © AP
Wie beim iPhone werden die UMTS-Modelle des iPad zusammen mit dem Provider AT&T vertrieben. © dpa
Im Gegensatz zum iPhone sperren Apple und AT&T aber andere Provider nicht aus, sondern bieten das Gerät ohne “Netlock“ an. © dpa
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
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Die neue Apple-Sensation iPad © ap
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Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap

Apple-Gründer Steve Jobs, der das Unternehmen in den 90er Jahren vor der Pleite rettete und bis zu seinem Tod 2011 führte, galt als strikter Gegner einer Dividende.

Bei der Verwendung der Barreserven und kurzfristigen Investments muss Apple berücksichtigen, dass ein Großteil der Summe - etwa zwei Drittel - sich außerhalb der USA befindet. Sollte Apple dieses Geld in Amerika einsetzen wollen, würden hohe Steuern fällig.

Cook stellte schon vorher klar, dass die Aktionäre nicht zu viel erwarten sollten. „Wir geben unser Geld aus als wären es unsere letzten Pennies. Ich denke, die Aktionäre erwarten das auch von uns“, sagte Cook im Februar vor Investoren. Das Geld brenne Apple kein Loch in die Tasche, es werde also keine „Toga-Partys“ geben.

Im Februar stiegen die Apple-Aktien erstmals über 500 Dollar und erreichten in der vergangenen Woche kurzzeitig mehr als 600 Dollar. Apple ist mit einer Marktkapitalisierung von 545 Milliarden Dollar der wertvollste börslich gehandelte Konzern der Welt.

dpa/dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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