Geheime Gedenkfeier für Steve Jobs

+
Konzernchef Tim Cook spricht bei der Gedenkfeier zu den Mitarbeitern.

Cupertino - Apple hat sich am Mittwoch mit Live-Musik von Coldplay und Norah Jones von seinem Mitgründer Steve Jobs verabschiedet. Die Trauerfeier war für die Öffentlichkeit zwar nicht zugänglich, dennoch sickerten einige Details durch.

Tausende Mitarbeiter versammelten sich zu der firmeninternen Trauerfeier auf dem Gelände des Hauptquartiers im kalifornischen Cupertino. Neben dem neuen Konzernchef Tim Cook sprachen auch der amerikanische Ex-Vizepräsident und Apple-Verwaltungsratsmitglied Al Gore sowie Chefdesigner Jonathan Ive. Die Feier war für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, zahlreiche Details sickerten trotzdem durch.

Steve Jobs (†) im Porträt

Steve Jobs hinterlässt ein großes Erbe: Der Apple-Visionär brachte der Welt den bunten iMac, den iPod, das iPhone und den iPad. © dpa
Jobs machte den Computer zum Bestandteil des modernen Lebens, kultivierte ein minimalistisches Design und brachte ein Sensationsprodukt nach dem anderen auf den Markt, auch wenn die Wirtschaft und seine Gesundheit kriselten. © dpa
Aus Apple machte er das wertvollste Technologieunternehmen der Welt. Er starb am Mittwoch im Alter von 56 Jahren in San Francisco. © dpa
Jobs wurde am 24. Februar 1955 geboren und wuchs bei Adoptiveltern in Kalifornien auf. Sein Studium in Portland brach er nach nur einem Semester ab. “Ich hatte keine Ahnung, was ich mit meinem Leben anfangen wollte und keine Ahnung, wie mir die Universität hätte helfen können, das herauszufinden“, sagte er später. © dpa
Jobs kehrte nach Kalifornien zurück und erkannte in einem Computerclub das Potenzial der Rechenmaschinen. In der Garage seiner Eltern schraubten er und sein Schulfreund Steve Wozniak ihre erste Kreation zusammen: den Apple I - ein Computer ohne Gehäuse, Tastatur und Monitor. © dpa
Im Jahr darauf folgte ihr erstes Massenprodukt, und mit gerade mal 25 Jahren war Jobs 100 Millionen Dollar wert. © dpa
Jobs erkannte das Potenzial in den Konzepten anderer Firmen und verbesserte es. Er hat mit Apple weder den Computer erfunden noch Abspielgeräte oder Smartphones. Aber Apple schuf daraus Geräte für Menschen, die keine Lust haben, ihre Computer selbst zu programmieren oder technischen Zirkus zu veranstalten, um ihre Geräte am Laufen zu halten. “Wir waren ziemlich schamlos beim Stehlen großer Ideen“, sagte er später. © dpa
1985 wurde Jobs bei Apple aus der Firma gedrängt. Er fühlte sich am Boden zerstört. Doch als Neuanfänger ohne Erfolgsdruck entwickelte er neue Kreativität. © dpa
 Er kaufte George Lucas für zehn Millionen Dollar Pixar ab, das Animationsfilme herstellte. © dpa
Zunächst sah es aus, als entwickele sich Pixar zu einer gewaltigen Geldvernichtungsmaschine, aber dann kam mit “Toy Story“ der große Erfolg. © dpa
Jobs verkaufte das Studio 2006 für einen Aktienanteil im Wert von 7,4 Milliarden Dollar an Disney und wurde so nebenbei zum größten Einzelaktionär des Konzern. © dpa
Schon 1997, als Apple in Schwierigkeiten steckte, kehrte Jobs zurück. Ein Jahr später brachte Apple den iMac mit buntem Plastikgehäuse auf den Markt, zwei Jahre später den iPod, mit dem seine Nutzer 1.000 Songs in die Tasche stecken und abspielen konnten. © dpa
2007 erfand Apple mit dem iPhone das mobile Telefonieren neu, und drei Jahre später kam das iPad. © dpa
Wenn Jobs seine Neuheiten vorstellte, fast immer in ausgewaschenen Jeans und schwarzem Rollkragenpullover, hingen Millionen Apple-Jünger an seinen Lippen. © dpa
Investoren verfolgten seine Auftritte aber auch, um zu sehen, wie es um Jobs' Gesundheit bestellt war. 2004 gab Jobs bekannt, dass er von Bauchspeicheldrüsenkrebs kuriert worden war. © dpa
2009 sah er sich gezwungen, eine sechsmonatige Auszeit zu nehmen, während der ihm eine neue Leber eingepflanzt wurde. Anfang diesen Jahres musste er zum dritten Mal pausieren. © dpa
Im März stellte er zwar noch die zweite Generation des iPad vor, doch im August gab er den Posten des Vorstandsvorsitzenden auf. © dpa
Am Mittwoch, 5. Oktober 2011, gab Apple den Tod des Gründer bekannt. © dpa

Norah Jones sang das Lied “Forever Young“ von Bob Dylan, wie unter anderem die “New York Times“ unter Berufung auf Teilnehmer berichtete. Jobs war seit seiner Jugend ein großer Bob-Dylan-Fan gewesen. Von Coldplay gab es demnach bekannte Hits wie “Fix You“ und “Yellow“.

So trauert die Welt um Apple-Gründer Steve Jobs

Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © ap
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © ap
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © ap
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © ap
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © ap
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © ap
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © ap
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © ap
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © ap
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © ap
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © ap
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © ap
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © ap
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © ap
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © dpa
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © dpa
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © dpa
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © dpa
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © dpa

Apple veröffentlichte nur ein Foto, das Cook bei strahlendem kalifornischen Sonnenschein auf der Bühne vor einer großen Menschenmenge zeigt. Auch die weltweiten Apple-Stores blieben für mehrere Stunden geschlossen. Jobs, der als treibende Kraft hinter Apples großen Erfolgen wie iPhone und iPad galt, war am 5. Oktober an den Folgen seiner langwierigen Krebserkrankung gestorben.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Heikler Vorfall an der Supermarktkasse bringt Aldi Süd in Erklärungsnot
Heikler Vorfall an der Supermarktkasse bringt Aldi Süd in Erklärungsnot
„Gutes aus Deutschland“? Aufregung über dieses Etikett von Aldi-Äpfeln 
„Gutes aus Deutschland“? Aufregung über dieses Etikett von Aldi-Äpfeln 
Kunde liest Netto-Prospekt und prangert dann Aldi an
Kunde liest Netto-Prospekt und prangert dann Aldi an
Telefónica: Deutschlandweite Störung bei O2, E-Plus und Aldi Talk
Telefónica: Deutschlandweite Störung bei O2, E-Plus und Aldi Talk

Kommentare