Arbeitsgericht schlägt Streikaussetzung bei Lufthansa vor

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Die Vorstände der Pilotenvereinigung Cockpit (VC) Jörg Cebulla (links) und Winfried Streicher (2.v.l.) sitzen am Montag im Arbeitsgericht in Frankfurt am Main.

Frankfurt/Main - Das Arbeitsgericht Frankfurt hat eine Aussetzung des Pilotenstreiks bei der Deutschen Lufthansa AG vorgeschlagen.

Bei einer Verhandlung am Montag regte die Arbeitsrichterin Silke Kohlschitter an, dass sich die Tarifpartner möglichst schnell und ohne Vorbehalte wieder an den Verhandlungstisch setzen sollten. Dabei sollte es ausschließlich um Entgelte gehen. Lufthansa und Vereinigung Cockpit zogen sich zu Beratungen zurück.

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Zuvor hatte die Pilotengewerkschaft klar gemacht, dass sie keinen Einfluss auf unternehmerische Entscheidungen der Tochtergesellschaft Lufthansa Italia nehmen wollte, die außerhalb des Konzerntarifvertrags stehe.

Allerdings verlangt sie für den Einsatz jedes LH-Italia-Jets mit schlechter bezahlten Piloten Ausgleichszahlungen in Millionenhöhe, die ausschließlich den Konzernpiloten zugute kommen sollten. Die Lufthansa argumentierte, dass mit diesen “Strafzahlungen“ der Einsatz der LH-Itaila-Jets “völlig unsinnig“ werde.

dpa

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