Arbeitslosigkeit im Euroraum sinkt auf neuen Tiefststand

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Arbeitssuchende stehen in Madrid an. Foto: Juanjo Martin/Illustration

Luxemburg (dpa) - Die Arbeitslosigkeit in den 18 Staaten der Eurozone ist im Oktober auf 10,7 Prozent (September: 10,8 Prozent) und damit auf den niedrigsten Stand seit Januar 2012 gesunken.

In den 28 EU-Staaten war sie im Oktober mit unverändert 9,3 Prozent so niedrig wie zuletzt im September 2009. Dies teilte das Statistische Amt der EU (Eurostat) am Dienstag in Luxemburg mit. Die wenigsten Arbeitslosen gab es in Deutschland (4,5) und Tschechien (4,7 Prozent), die meisten in Griechenland (24,6) und Spanien (21,6 Prozent).

Im Oktober ging die Zahl der Arbeitslosen in der EU gegenüber dem Vormonat von 22,53 auf knapp 22,5 Millionen Menschen zurück, in der Eurozone blieb sie mit etwa 17,24 Millionen nur geringfügig unter dem Septemberwert (17,25 Millionen).

Besonders starke Rückgänge der Arbeitslosigkeit gab es im Jahresvergleich in Spanien mit 21,6 (23,9), der Slowakei mit 10,7 (12,7), Irland mit 8,9 (10,7) und Kroatien mit 15,8 (17,6) Prozent. In Finnland, Frankreich, Belgien und Rumänien stieg die Arbeitslosigkeit.

In der EU waren im Oktober 4,53 Millionen junge Leute unter 25 Jahren arbeitslos, 466 000 weniger als ein Jahr zuvor. Die höchste Jugendarbeitslosigkeit gab es unverändert in Griechenland (47,9), Spanien (47,7), Kroatien (43,1) und Italien (39,8 Prozent).

Eurostat-Mitteilungen

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