Arcandor-Chef: Keine Vorzugsbehandlung von Metro

Essen - Der Chef der insolventen Arcandor AG, Karl-Gerhard Eick, hat einem schnellen Verkauf von Karstadt-Häusern an den Metro-Konzern eine Absage erteilt.

“Herr Cordes weiß ganz genau, dass es in den kommenden Monaten keine exklusiven Gespräche mit ihm zur Fusion von Karstadt und Kaufhof geben darf“, sagte Eick der “Bild“- Zeitung.

Cordes hatte gefordert, seinem Düsseldorfer Konzern möglichst schnell einen Großteil der Karstadt-Häuser zu verkaufen. “Ich fordere ihn auf, die auf dem Rücken unserer Mitarbeiter und Kunden geführte öffentliche Debatte zu diesem Thema einzustellen“, sagte Eick an Cordes gerichtet.

Es sei zum einen kaum denkbar, dass es vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens eine Entscheidung über den Verkauf von Unternehmenswerten geben werde. Zum anderen interessierten sich noch andere Investoren für Karstadt-Häuser, deren Angebote ebenfalls genau geprüft würden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

auch interessant

Meistgelesen

„Sofort Storno!“ dm-Mitarbeiterin erlebt Unglaubliches bei Rossmann
„Sofort Storno!“ dm-Mitarbeiterin erlebt Unglaubliches bei Rossmann
Schnell und billig: Das sind die Tricks der Lebensmittelindustrie
Schnell und billig: Das sind die Tricks der Lebensmittelindustrie
Experte erklärt: So teuer kommt uns der Brexit
Experte erklärt: So teuer kommt uns der Brexit
Samsung: Das sind die Gründe für die Batterie-Explosionen
Samsung: Das sind die Gründe für die Batterie-Explosionen

Kommentare