Auch Ford fürchtet vereinzelt klemmende Gaspedale

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Ford-Konzernchef Alan Mulally befürchtet auch bei Autos seiner Marke vereinzelt klemmende Gaspedale.

Dearborn - Nach Toyota könnten nun auch bei Autos von Ford die Gaspedale klemmen. Wenn überhaupt, seien aber weniger als 2000 Wagen betroffen, sagte Konzernchef Alan Mulally am Donnerstag in Dearborn (US-Staat Michigan).

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“Die Sache ist sehr isoliert, aber wir gehen ihr auf den Grund.“ Bei den verdächtigen Fahrzeugen handelt es sich um Transit- Kleintransporter, die Ford zusammen mit einem lokalen Partner in China fertigt und vertreibt. Ford bezieht die Gaspedale für die Wagen seit kurzem vom selben US-Zulieferer, der auch die problematischen Teile an Toyota geliefert hat. Von Ausfällen oder sogar Unfällen ist Ford nach eigenen Angaben derzeit nichts bekannt.

Bei Toyota sorgten die Gaspedale, die schlimmstenfalls in der gedrückten Stellung festhängen können, für eine der größten Rückrufaktionen der Firmengeschichte. 2,3 Millionen Wagen in den USA müssen in die Werkstätten, der Verkauf der betroffenen Modelle ist gestoppt, die Produktion wird angehalten. Auch in Europa zeichnet sich eine Rückrufaktion ab.

dpa

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