Er sitzt in U-Haft: Audi-Chef Stadler festgenommen

Er sitzt in U-Haft: Audi-Chef Stadler festgenommen

ohne Vorsorgekredit

Auch Spanien verlässt Rettungsprogramm

+
Nach Irland hat auch Spanien angekündigt, nach dem Ende seines internationalen Hilfsprogramms keine weitere Hilfe aus dem Eurorettungsfonds zu beantragen.

Madrid - Nach Irland hat auch Spanien angekündigt, nach dem Ende seines internationalen Hilfsprogramms keine weitere Hilfe aus dem Eurorettungsfonds zu beantragen.

Das teilte die Eurogruppe am Donnerstag nach einem Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel mit. Demnach will Madrid nach Auslaufen des Rettungsprogramms Ende des Jahres auch keinen Vorsorgekredit in Anspruch nehmen. "Ich gratuliere beiden Ländern", sagte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem.

Spanien hatte 2012 ein Hilfsprogramm zur Rekapitalisierung seines maroden Bankensektors beantragt. Von den bereitgestellten 100 Milliarden Euro musste die Regierung in Madrid nur rund 40 Milliarden Euro in Anspruch nehmen. Vor Spanien hatte am Donnerstag bereits Irland seine Entscheidung bekannt gegeben, den Euro-Rettungsschirm zu verlassen und keinen Vorsorgekredit zu beantragen.

Mit den Entscheidungen von Dublin und Madrid steht die Eurozone vor einem Meilenstein im Kampf gegen die Schuldenkrise. Neben Irland und Spanien beantragten im Zuge der Schuldenkrise auch Griechenland, Portugal und Zypern Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds. Slowenien gilt aufgrund seines maroden Bankensektors seit längerer Zeit als Kandidat für eine Flucht unter den Rettungsschirm.

Auch interessant

Meistgelesen

„Peinlich“: Dr. Oetker löst mit WM-Werbung Shitstorm aus - so reagiert der Konzern
„Peinlich“: Dr. Oetker löst mit WM-Werbung Shitstorm aus - so reagiert der Konzern
Aldi hat den Traum-Swimming-Pool im Angebot - doch er hat einen großen Nachteil
Aldi hat den Traum-Swimming-Pool im Angebot - doch er hat einen großen Nachteil
Rückruf wegen Gesundheits-Gefahr: Tiefkühl-Riese Iglo warnt vor mehreren Produkten
Rückruf wegen Gesundheits-Gefahr: Tiefkühl-Riese Iglo warnt vor mehreren Produkten
Zoff bei Aldi: „Sehr, sehr traurig“ - beliebtes Produkt sorgt für Ärger
Zoff bei Aldi: „Sehr, sehr traurig“ - beliebtes Produkt sorgt für Ärger

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.