Avocado-Boom führt zu illegaler Abholzung in Mexiko

+
Die starke Nachfrage und steigende Preise machen es für die Bauern ausgesprochen attraktiv, Avocado anzubauen. Foto: Holger Hollemann

Mexiko-Stadt (dpa) - Die Avocado liegt im Trend. Immer mehr Restaurant setzen die kalorienreiche Frucht auf die Speisekarte, die internationalen Foodblogs sind voll von kreativen Rezepten für Salate, Guacamole und Avocado-Toast.

Der Boom führt im größten Anbauland Mexiko Umweltschützern zufolge allerdings zur illegalen Abholzung von Wäldern. "Pro Jahr werden 1500 bis 4000 Hektar Wald gerodet, um Platz für Avocado-Felder zu schaffen", sagt Jaime Navia von der mexikanischen Organisation Gira.

Die starke Nachfrage und steigende Preise machen es für die Bauern ausgesprochen attraktiv, Avocado anzubauen. Im größten Anbaugebiet Michoacán im Westen des Landes leiden die Menschen unter den Folgen der intensiven Landwirtschaft. "Der Einsatz von Pestiziden in den Monokulturen verschmutzt das Trinkwasser", sagt Navia.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Nokia 3310 kommt zurück - So unglaublich lange hält der Akku
Nokia 3310 kommt zurück - So unglaublich lange hält der Akku
„Capri-Sonne“ verschwindet vom Markt - und Harry G grantelt in neuem Video
„Capri-Sonne“ verschwindet vom Markt - und Harry G grantelt in neuem Video
BGH: Bausparkassen dürfen Altverträge kündigen
BGH: Bausparkassen dürfen Altverträge kündigen
Rettet Karlsruhe den Bausparern heute ihre Zinsen?
Rettet Karlsruhe den Bausparern heute ihre Zinsen?

Was denken Sie über diesen Artikel?

Kommentare