Zu Beginn der kalten Jahreszeit

Bayerische Christbaumanbauer eröffnen die Saison

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Ein Mitarbeiter der Gärtnerei Renner trägt einen frisch geschlagenen Weihnachtsbaum durch die Reihen einer Baumschule in Priesendorf im Landkreis Bamberg.

Unterglaim - Mit Beginn der kalten Jahreszeit starten die Christbaumanbauer in Bayern in die heiße Phase. Für Thomas Emslander stellt der Verkauf von Tannen und Fichten seine Haupteinnahmequelle dar.

Der Vorsitzende des Vereins Bayerischer Christbaumanbauer zählt rund 300.000 Nadelbäume im niederbayerischen Unterglaim bei Ergolding (Kreis Landshut) zu seinem Bestand. „Bei mir dreht sich das ganze Jahr alles um den Weihnachtsbaum“, sagte Emslander der Deutschen Presse-Agentur. „Weihnachtsbäume sind mein Leben.“

Die ungewöhnlich warmen Monate haben die meisten seiner Pflanzen unbeschadet überstanden. Jene aus dem alten Bestand sind sehr gut über den Sommer gekommen, betonte Emslander. Lediglich ein paar der Neuanpflanzungen seien den hohen Temperaturen zum Opfer gefallen. Einen Engpass habe er deshalb jedoch nicht. Denn die Bäume, die heuer von Mitte November an zur Fällung bereitstehen, sind zuvor im Schnitt zehn Jahre gewachsen.

Emslander selbst mag die Colorado-Tanne am liebsten - wegen ihrer bläulich-grünen Farbe und weil sie „fast stärker duftet als die Fichte“. Bei seinen Kunden allerdings ist die Nordmanntanne mit etwa 75 Prozent aller Anfragen am beliebtesten. Dabei sei die fast geruchsneutral, gebe kaum Aromen von sich.

So anstrengend die kommenden sechs Wochen bis Heiligabend für den Christbaumerzeuger auch sein werden - das Frohe Fest kann er dann in Ruhe genießen. „Am 24. Dezember geht die Nachfrage schlagartig zurück“, weiß Emslander.

dpa

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