BayernLB macht Milliarden-Verlust

+
Die BayernLB wartet seit Jahren vergeblich auf Rückzahlungen in Milliardenhöhe. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) - Die BayernLB hat im vergangenen Jahr wegen ihrer Altlasten im Ausland einen Verlust von 1,3 Milliarden Euro eingefahren.

Verantwortlich dafür war nach Angaben der Landesbank der verlustreiche Verkauf der ungarischen Tochter MKB sowie das Debakel um die einstige Österreich-Tochter Hypo Alpe Adria (HGAA).

Die BayernLB  wartet seit Jahren vergeblich auf die Rückzahlung von 2,4 Milliarden Euro von der HGAA und hat nun in ihrer Bilanz Vorsorge für einen Zahlungsausfall aus Österreich getroffen. Dadurch stieg die Risikovorsorge für das Jahr 2014 um mehr als eine Milliarde Euro auf knapp 1,5 Milliarden Euro. Mit dem Schritt habe die BayernLB die Altlasten nun weitgehend bereinigt, sagte BayernLB-Chef Johannes-Jörg Riegler am Mittwoch in München.

Allerdings betrifft die Vorsorge nur rund die Hälfte der Forderungen an Österreich. Damit bleibt der Zahlungsausfall weiter ein Risiko für die Landesbank.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Rewe will 2018 mehr als zwei Milliarden Euro investieren
Rewe will 2018 mehr als zwei Milliarden Euro investieren
Zeitverzug bei Hauptbahnhof: Stuttgart 21 erst 2023?
Zeitverzug bei Hauptbahnhof: Stuttgart 21 erst 2023?
Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends
Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends
Zum Fahrplanwechsel: Bahn erhöht Preise - auch Fernzugtickets teurer
Zum Fahrplanwechsel: Bahn erhöht Preise - auch Fernzugtickets teurer

Kommentare