Vor Gericht

BayernLB: Mitarbeiter kämpfen um Bonus

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Am Dienstag soll am Landesarbeitsgericht in München eine Entscheidung über die Bonus-Zahlungen an die Mitarbeiter der BayernLB fallen. Das Urteil könnte weite Kreise ziehen.

München - Ein erneuter Rechtsstreit um die Bonus-Zahlungen an die Mitarbeiter der BayernLB sorgt für Wirbel. Am Dienstag könnte am Landesarbeitsgericht in München eine Grundsatzentscheidung fallen.

Der BayernLB drohen weitere Belastungen aus einem Rechtsstreit um Bonus-Zahlungen an ihre Mitarbeiter. Nach monatelangen Auseinandersetzungen könnte an diesem Dienstag (2. Dezember) vor dem Landesarbeitsgericht München eine wegweisende Entscheidung getroffen werden. Ein Mitarbeiter klagt dort nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ auf eine Bonus-Zahlung in Höhe von rund 40 000 Euro.

Sollte er sich mit seiner Klage durchsetzen, könnte dies auch für rund 1400 weitere Mitarbeiter Auswirkungen haben, die in den vergangenen Jahren auf Bonus-Zahlungen verzichten mussten. Für die BayernLB stünden dann laut „SZ“ bis zu 80 Millionen Euro auf dem Spiel. Die Landesbank wollte sich auf Anfrage nicht dazu äußern.

Die BayernLB berief sich bei den Boni-Kürzungen auf ihre schwierige Lage nach der Notrettung im Jahr 2008. Rund 70 Mitarbeiter hatten vor Gericht dagegen geklagt und auf ihre vertraglich zugesagten Leistungen gepocht. Die Richter in diesen Verfahren warten dem Bericht zufolge noch auf die Entscheidung des Landesarbeitsgerichts.

dpa

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