Bericht: Fiat könnte noch an Opel interessiert sein

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Fiat-Chef Sergio Marchionne könnte immer noch Interesse an Opel haben.

Rom - Der italienische Fiat-Konzern könnte laut einem Bericht der römischen Zeitung “La Repubblica“ weiterhin an Opel interessiert sein.

Allen Beteuerungen von Fiat-Chef Sergio Marchionne zum Trotz, für das Unternehmen sei das Kapitel Opel mit der deutschen Präferenz für Magna abgeschlossen, stehe Turin bereit, “das Dossier wieder zu öffnen“, schrieb das Blatt am Mittwoch. Zwar verweigere die Fiat-Spitze jeden Kommentar, es habe jedoch trotzdem “einige Indiskretionen“ gegeben.

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Keine rasche Lösung für Opel

Verwiesen wird unter anderem darauf, dass Fiat mit seinem Opel-Konzept einen Industrieplan verfolgt habe, während die Konkurrenten ihren Schwerpunkt auf die finanziellen und kommerziellen Aspekte gelegt hätten. Die Fiat-Führung hatte davon gesprochen, die Allianz mit Chrysler zu erweitern und eine Gruppe zu bilden, die mehr als sechs Millionen Fahrzeuge jährlich von den Bändern laufen lässt. Jetzt warte Fiat die Entwicklung um Opel ab, schrieb “La Repubblica“.

Guttenberg bezweifelt Opel-Rückkehr zu GM

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat erhebliche Zweifel an einer Rückkehr von Opel zum US-Konzern General Motors (GM). Das würde bedeuten, “dass General Motors einen nicht unerheblichen Betrag in die Hand nehmen müsste“, sagte Guttenberg am Mittwoch nach einer Sitzung des Bundestags-Haushaltsausschusses in Berlin.

“Wenn man das selber nicht machen will, müsste das vielleicht die amerikanische Regierung unterstützen.“ Der “Enthusiasmus“ der US-Regierung für derartige Bestrebungen halte sich aus seiner Sicht in Grenzen. Er nannte keinen Zeitpunkt, wann es eine Entscheidung von GM über einen Opel-Verkauf geben könnte.

dpa

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