Berliner Flughafen: FDP zweifelt an Finanzierung

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Die FDP zweifelt an der Finanzierung des Berliner Flughafens.

Berlin - Die FDP zweifelt am Finanzierungskonzept für den erneut verschobenen Hauptstadtflughafen. Es werde womöglich nicht bei den bisher angenommenen Mehrkosten von weit über einer Milliarde Euro bleiben.

Das sagte der FDP-Haushaltsexperte im Bundestag, Jürgen Koppelin, am Samstag im Inforadio des RBB. Den Aussagen des Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzenden, Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), glaube er nicht, so Koppelin.

Der Flughafen-Aufsichtsrat hatte am Freitag das neue Finanzierungskonzept beschlossen. Die drei Gesellschafter, der Bund sowie die Länder Berlin und Brandenburg, gehen von Mehrkosten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro aus. Davon soll die Bundesregierung 312 Millionen übernehmen. Die schwarz-gelbe Koalition müsse erst darüber beraten, ob der Bund als Anteilseigner des Flughafens weiteres Geld zuschieße, sagte Koppelin weiter.

FDP-Generalsekretär Patrick Döring knüpfte weiteres Geld des Bundes indes an personelle Konsequenzen. „Es kann für den Flughafen Berlin-Brandenburg nur frisches Geld geben, wenn sich in der Führung des Unternehmens und der Qualität der Aufsichtsarbeit sichtbar etwas ändert“, sagte Döring dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Bei der Sitzung des Aufsichtsrates hatte es zunächst keine neuen personellen Veränderungen gegeben. Auch der umstrittene Flughafenchef Rainer Schwarz bleibt im Amt. Der Aufsichtsrat hatte am Freitag angekündigt, dass der Flughafen nun am 27. Oktober 2013 öffnen soll.

dpa

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