Immobilienkreditverträgen

BGH: Widerrufsbelehrung muss sich nicht grafisch abheben

BGH: Widerrufsbelehrung muss sich nicht grafisch abheben
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BGH entscheidet,  Widerrufsbelehrung muss sich nicht grafisch abheben.

Karlsruhe - Müssen Widerrufsbelehrungen in Immobilienkreditverträgen besonders kenntlich gemacht werden? Der BGH hat sich in der Sache nun entschieden und ein Urteil gefällt.

Widerrufsbelehrungen in Immobilienkreditverträgen müssen nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs zwar klar und verständlich, nicht aber grafisch hervorgehoben sein. An zwei Musterformularen von Sparkassen (mit der Nr. 192 643.000) hatten die Karlsruher Richter am Dienstag nichts auszusetzen. ,

Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg - aus ihrer Sicht springt der Passus in den Vordrucken nicht genug ins Auge. Fehler in Widerrufsbelehrungen verhindern, dass die 14-Tages-Frist für den Widerruf überhaupt zu laufen beginnt. Bankkunden eröffnet das unter Umständen einen Weg, noch nach Jahren ohne Zusatzkosten aus dem Vertrag wieder herauszukommen.

Widerruf von Kreditvertrag: Was Verbraucher beachten müssen, lesen Sie hier.

dpa

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