BMW erweitert Leipziger Werk für E-Autos

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In Leipzig sollen 800 neue Arbeitsplätze entstehen.

Leipzig - 2013 soll auch bei BMW die Ära der Elektromobilität anbrechen. Zwar produzieren andere Autobauer ihre E-Mobile schon in Serie. Doch BMW plant mit eigens entwickelten leichten Modellen den großen Wurf.

Der Autobauer BMW macht sein Leipziger Werk bereit für den Einstieg in die Elektromobilität. 2013 kommt das Unternehmen mit Elektroautos auf den Markt. Dazu wird das Leipziger Werk erweitert, am Mittwoch wurde Richtfest gefeiert. Ab 2013 soll dort das Elektroauto i3 gebaut werden. 2014 kommt der Hybrid-Sportwagen i8 dazu. Derzeit laufen weltweit umfangreiche Alltagstests. Der Strom für die Produktion der Autos kommt aus regenerativer Energie. Der Autobauer errichtet dafür eigens einen Windpark mit vier Windkraftanlagen.

In die Werkserweiterung steckt BMW 400 Millionen Euro und schafft 800 neue Arbeitsplätze. Die Rekrutierung neuer Mitarbeiter habe begonnen, sagte Arndt. Aktuell werden in Leipzig mehrere 1er-Modelle sowie der kompakte Geländewagen X1 produziert. Die Kapazität liegt bei 740 Autos pro Tag. Auf dem Werksgelände arbeiten derzeit rund 5200 Menschen, davon 2600 direkt bei BMW.

Diese Elektroautos gibt's schon

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Alles Elektro? Auch Sportwagenfans können mit Watt und Volt ihre Musklen spielen lassen. Doch ohne Motorsound - der Tesla-Roadster fährt elektrisch. © Hersteller
Tesla Elektroautos Elektrofahrzeuge E-Autos
Nach drei Stunden Ladezeit bringt der Motor 215 kW (290 PS). In fast 4 Sekunden ist der Tesla Roadster von Null auf 100. © Hersteller
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Maximale Reichweite: 350 Kilometer. © Hersteller
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Der kompakte Sportwagen hat seinen Preis: Der einfache Roadster kostet 99 960 Euro und der Roadster Sport ist für 117 810 Euro zu haben. © Hersteller
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Exotisch: Seit den 90er Jahren ist der CityEL auf den Straßen unterwegs. Für Kurzstrecken beschleunigt das Gefährt bis zu 63 km/h. Je nach Tempo beträgt die Reichweite 60 bis 120 Kilometer. Preis cirka ab 10.000 Euro. © Hersteller
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Das Elektro-Auto aus Sachsen: Der voll-elektrische Citysax findet ab 34.000 Euro seinen Besitzer. Wer im Schnitt bei Tempo 50 bleibt, kommt fast 120 Kilometer weit. © Hersteller
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Den hohen Einstiegspreis erklärt der Hersteller mit den Kosten der Einzelkomponenten. © Hersteller
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Think Global verkauft in Norwegen, Niederlande und in Österreich. Das Modell Think City ist ab 44 400 Euro zu haben. Auch mit Faltdach (1057 Euro) fährt das Modell bis zu Tempo 100. Reichweite 160 Kilometer. © Hersteller
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Das Geländestrommobil: Der mit einem DirektDrive Elektromotor ausgestattete neue LUIS 4U hat seine Wurzeln in China. Ist aber schon bei Ahrensburger Firma Luis zu haben. © Hersteller
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Die leistungsstarken Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus ermöglichen eine Reichweite von über 200 km. Die Basisversion kostet ab 12.000 Euro. © Hersteller
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REVA Electric Car Company baut das Stadtwägelchen Reva i. Das in Indien gebaute Modell hat zwei Sitze. Fährt Spitze Tempo 75. Der Basispreis liegt bei 17 999 Euro. © Hersteller
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Der Reva NXR bietet Platz für vier Personen. Für den Hersteller eine echte Alternative zum Zweitwagen. Das E-Mobil fährt Höchstgeschwindigkeit 104 km/h. Länge: 3,20 Meter, Breite 1,56 Meter. Reichweite mit Lithium Batterie 160 km (Preis 17.000 Euro) © Hersteller
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Peugeot iOn kann für 500 Euro pro Monat beim Hersteller geleast werden. Das Elektro-Auto mit vier Plätzen hat eine Reichweite von 140 Kilometern, 47 kW (64 PS). Ab Ende 2010. © Hersteller
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Das geliche gilt für den Citroen C-Zero. © Hersteller
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Rinspeed UC: Der keine 2,60 Meter kurze Flitzer soll helfen den innerstädtischen Verkehrsinfarkt zu vermeiden. Das Fahrzeug selbst ist ein auf Basis des Fiat 500 entwickeltes Elektrofahrzeug. © Hersteller
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Opel verspricht mit dem Elektro Ampera eine verlängerte Reichweite von 500 Kilometern. Die ersten 60 Kilometer fährt der Ampera dabei rein elektrisch. Dank eines kleinen Verbrennungsmotors wird die Batterie danach wieder mit Strom gespeist. © Hersteller
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Die Elektroautos verkörperten eine neue Ära, sagte BMW-Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt. Die meisten E-Autos auf dem Markt seien umgebaute Serienfahrzeuge, die i-Modelle dagegen seien maßgeschneidert für den elektrischen Antrieb. Der Grundstoff für die im Vergleich zu Aluminium oder Stahl deutlich leichtere Carbonfaser-Karosserie kommt aus den USA, er wird in Wackersdorf und Landshut weiterverarbeitet. In Leipzig soll das E-Mobil dann montiert werden.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres verkaufte der Konzern weltweit 1,2 Millionen Autos und steigerte den Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent. Fürs Gesamtjahr peilt BMW einen Rekordabsatz von 1,6 Millionen Fahrzeugen an.

dpa

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