Milliarden-Projekt

BMW produziert nun auch in Mexiko Autos

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Mit einem Handschlag besiegelt der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto (links) den Deal mit BMW-Produktionschef Harald Krüger.

Mexiko-Stadt - BMW will sein erstes Werk in Mexiko bauen. Dafür wird der Münchner Autobauer in den kommenden Jahren eine Milliarde Dollar (rund 735 Millionen Euro) investieren.

Das Geld soll in den Bau eines Werkes nahe der Stadt San Luis Potosí im gleichnamigen zentralen Bundesstaat fließen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Im Jahr 2019 solle dort mit der Produktion begonnen werden. Bis zu 150.000 Fahrzeuge pro Jahr könnten dort vom Band laufen.

Im ersten Produktionsjahr will BMW rund 1500 Mitarbeiter in dem neuen Werk beschäftigen. Welche Modelle genau in Mexiko produziert werden sollen, werde zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben, teilte der Konzern mit.

In Amerika produziert BMW bereits in Spartanburg im Osten der USA. Der Konzern erklärte, er wolle nun "noch besser am Wachstumspotenzial der gesamten Region" teilhaben. Die Freihandelsabkommen Nafta und Mercosur sowie zwischen der EU und Mexiko seien neben qualifizierten Arbeitskräften und einer guten Infrastruktur ausschlaggebende Gründe für die Standortwahl gewesen.

afp

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