BMW sieht keinen Anlass für Strategiewechsel

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BMW-Mitarbeiter in der Produktion des Elektrowagens i3 in Leipzig. Der i3 ist der erste in Großserie gefertigte BMW mit Elektroantrieb. Foto: Jan Woitas/Illustration

München (dpa) - Der Autobauer BMW hält ungeachtet des Vorstoßes von VW für eine Fertigung von Elektroauto-Batterien in Deutschland an seiner Strategie der Arbeitsteilung mit Samsung fest.

Aus Sicht des Unternehmens hat es sich bewährt, die Batteriezellen von dem südkoreanischen Konzern zu beziehen und den Rest im eigenen Haus zu übernehmen. "Wir sehen momentan keine Veranlassung, unsere Strategie zu ändern", sagte ein BMW-Sprecher in München auf Anfrage.

Volkswagen hatte angesichts des Rückstands der deutschen Autoindustrie bei der Fertigung von Batterien für Elektroautos ein Umdenken gefordert.

"Ich bin der Meinung, wir brauchen eine Batteriefertigung in Deutschland. Das ist die Kerntechnologie der Elektromobilität", hatte VW-Markenchef Herbert Diess vor einer Woche der Deutschen Presse-Agentur gesagt. Ein großer Teil der Wertschöpfung werde in Zukunft die Batterie sein - eine konzertierte Aktion wäre daher aus seiner Sicht richtig.

Die Partnerschaft zwischen BMW und Samsung besteht seit 2009. "Die BMW Group hat sich für Samsung als Lieferant für Lithium-Ionen Batteriezellen entschieden, da Samsung die beste verfügbare Technologie mit zukunftsorientiertem Batterie-Know-how bietet", sagte der Sprecher. Der wesentliche Teil der Wertschöpfung finde aber bei BMW statt - unter anderem die Paketierung der Zellen, die Entwicklung der Leistungselektronik, Steuerung und Kühlung. "Das ist das, was wir als Kerneigenleistung definieren."

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