Bochum: Opel-Belegschaft sorgt sich um Jobs

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Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke soll in Bochum für Klarheit sorgen.

Bochum - Angesichts der drohenden Schließung des Bochumer Opel-Werks findet am Montagmorgen eine Belegschaftsversammlung statt. Dazu wird auch Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke erwartet. Er stellt sich den Mitarbeitern.

Die Arbeitnehmervertreter erwarten dabei von Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke Klarheit über die Zukunft des Werks. Als Gast hat zudem Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ihr Kommen zugesagt, wie der Betriebsrat mitteilte. Auch NRW-Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger (SPD) werde erwartet.

Der Opel-Standort Bochum ist in seiner Existenz bedroht, weil Opel die Produktion des Astra ab 2015 nach England und Polen verlagert. Der Betriebsrat befürchtet, dass dafür die Zafira-Produktion von Bochum ins Stammwerk Rüsselsheim verlegt werden könnte. Das wäre das Aus für Bochum. Nach Angaben des Bochumer Betriebsratsvorsitzenden Rainer Einenkel wären von einer Opel-Schließung in Bochum landesweit etwa 45.000 Arbeitsplätze auch bei Dienstleistern und Zulieferern betroffen.

dapd

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