Börsengang bringt General Motors Milliarden ein

Washington - Vor wenigen Monaten war der Autobauer General Motors kurz vor der Insolvenz. Vor seinem Börsengang ist der Konzern nun Liebling der Investoren. Der Opel-Mutterkonzern rechnet mit Milliarden-Einnahmen.

GM steuert auf den größten Börsengang der Geschichte zu. Der Opel-Mutterkonzern steht ein Jahr nach der Beinahepleite derart verlockend da, dass sich Investoren um die Anteile reißen. Am Ende könnte GM sogar den bisherigen Spitzenreiter - die Agricultural Bank of China mit ihren 22,1 Milliarden Dollar - in den Schatten stellen. GM werde zwischen 20,1 und 23,1 Milliarden Dollar einsammeln, teilte das Unternehmen am späten Mittwoch (Ortszeit) in Detroit mit. Wegen der hohen Nachfrage verlangt GM den maximal möglichen Preis für seine Stammaktien, das sind 33 Dollar das Stück.

US-Präsident Barack Obama hat den Börsengang von General Motors als “großen Meilenstein“ nicht nur für den Opel-Mutterkonzern, sondern die gesamte US-Autoindustrie gewürdigt. Mit dem Schritt halbiere die Regierung ihre Beteiligung an GM beinahe, teilte Obama am Mittwochtagabend (Ortszeit) mit. Man halte zugleich an dem Bekenntnis fest, sich aus dieser Investition zurückzuziehen und dabei den Steuerzahler zu schützen. Die Hilfen für die US-Autoindustrie hätten schwere Entscheidungen und Opfer abverlangt. Es seien dadurch aber Jobs gerettet und eine Industrie vor dem Untergang bewahrt und wettbewerbsfähiger gemacht worden.

dpa

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