"2016 ist das Jahr der Restrukturierung"

Bogner soll Verluste schreiben - Wie geht’s weiter?

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Willy Bogner (74).

München - Die Firma Bogner soll im laufenden Geschäftsjahr, das am 31. Oktober endet, Verluste schreiben. Zahlungskräftige Kunden sollen ausgeblieben sein.

Wer an edle Sportkleidung denkt, kommt an seinem Namen nicht vorbei: Willy Bogner (74). Seit Jahrzehnten rüstet der gebürtige ­Münchner unter anderem die Olympia-Mannschaften Deutschlands aus. Doch die Geschäfte sollen schlecht laufen. Das manager magazin meldet: Die Firma soll im laufenden Geschäftsjahr, das am 31. Oktober endet, Verluste schreiben. Unter anderem soll das daran liegen, dass zuletzt viele reiche Russen als zahlungskräftige Kunden ausgeblieben waren.

Dass sich in den Geschäften des ­Unternehmers etwas ändern muss, betonte Bogner selbst: „2016 ist für uns das Jahr der Restrukturierung“, so der ­Eigentümer. Der 74-Jährige übergab am 6. September den Chefposten an ­Alexander Wirth (41), der Anfang des Jahres als Vize ins Unternehmen gekommen war.

Wirth habe bereits viele Stellen im Vertrieb ­abgebaut – was nun auch anderen Abteilungen ­bevorstehe. Bogner selbst hatte laut manager magazin von einer „Schlankheitskur“ gesprochen.

Schon länger hatte es Mutmaßungen über die Zukunft des Mode-Unternehmens gegeben – dabei hatte Bogner in den letzten drei Jahren zehn Häuser eröffnet. Allerdings: Einige der Shops „funktionieren nicht“, so CEO Wirth. Auch die Münchner Bogner-Filiale für die Untermarke Fire + Ice solle Ende September geschlossen werden.

Außerdem, so der Bericht weiter, verliere Bogner auch noch die Ausstattungsrechte für die deutschen Teilnehmer an den ­Olympischen Winterspielen.

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