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Tesla kämpft gegen Hacker: Update soll Drittanbieter-Tuning stoppen

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Cockpit vom Tesla Model 3 mit eingeschaltetem Touchscreen (Symbolbild)
Eine kanadische Firma bietet „Hacks“ für das Model 3 von Tesla an. (Symbolbild) © Tesla

So manchem Tesla-Kunden sind die hauseigenen Leistungs-Updates zu teuer: Sie greifen lieber zu günstigen Hacks von Drittanbietern. Doch das gefällt Tesla natürlich gar nicht.

Palo Alto – In der Automobilindustrie zeichnet sich aktuell ein Trend ab, den nicht jeder toll findet: Extras wie Sitzheizung oder Laserlicht werden künftig wohl überwiegend standardmäßig im Fahrzeug verbaut – und lassen sich dann später per Software gegen eine Gebühr freischalten („Functions on Demand“ nennt sich das Ganze). Beim US-amerikanischen Autobauer Tesla gibt es das schon lange: Eine Batterie mit einer bestimmten Kapazität wird im Auto verbaut, aber durch Software auf eine bestimmte Prozentzahl begrenzt – gegen Geld gibt es dann mehr Energie. Dieses Geschäftsgebaren hat nun die kanadische Firma Ingenext auf den Plan gerufen. Sie „hackt“ die Teslas und verkauft das „Update“ deutlich günstiger als der von Elon Musk gelenkte E-Autobauer, wie 24auto.de berichtet. Doch dem will Tesla nun offenbar einen Riegel vorschieben.

Für Teslas Model 3 Dual Motor ist beispielsweise ein sogenannter „Acceleration-Boost“ erhältlich: Für 2.000 US-Dollar (rund 1.700 Euro) bekommt das Fahrzeug 50 Zusatz-PS, dadurch beschleunigt der Stromer etwa eine halbe Sekunde schneller von null auf 100 km/h. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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