BP streicht mehr als 400 Jobs beim Nordseeöl

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Die fallendenden Ölpreise verlangen ein Opfer. Bei BP müssen 400 Menschen gehen. Foto: Sergei Ilnitsky

London (dpa) - Der britische Ölriese BP hat wegen des niedrigen Ölpreises den Rotstift angesetzt und streicht mehr als 400 Stellen in der Förderung von Nordseeöl.

Betroffen seien 300 Arbeitsplätze in Großbritannien und mehr als 100 in Norwegen. "Wir bekennen uns jedoch weiterhin zum Fördergebiet Nordsee", sagte Trevor Garlick, bei BP verantwortlich für die Nordsee am Donnerstag.

Es handele sich um ein reifes Fördergebiet. Bei den gegenwärtig harten Marktbedingungen seien Schritte notwendig, die das Geschäft wettbewerbsfähig und zukunkftssicher hielten.

Die britische Ölarbeiter-Gewerkschaft RMT kritisierte, die Branche mache die Beschäftigten zu Sündenböcken für ihr Versäumnis, sich auf Zeiten fallender Ölpreise vorzubereiten.

Der Ölpreis sinkt seit Monaten rapide und beträgt mit derzeit um die 45 Dollar für ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent nur noch weniger als die Hälfte als im Sommer.

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