Landgericht entscheidet

Brauerei darf Bier nicht mehr als „bekömmlich“ bewerben

Gottfried Härle, Geschäftsführer der Brauerei Clemens Härle.
+
Gottfried Härle, Geschäftsführer der Brauerei Clemens Härle, will gegen das Urteil des Landgerichts Ravensburg Berufung einlegen.

Ravensburg - Die Brauerei Härle aus Leutkirch (Baden-Württemberg) darf ihr Bier nicht mehr mit dem Begriff „bekömmlich“ bewerben. Das entschied das Landgericht Ravensburg am Dienstag.

Das Wort sei eine gesundheitsbezogene Angabe, die nach einer Verordnung der Europäischen Union von 2006 für Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Volumenprozent verboten sei.

In dem Prozess hatte die Brauerei mit dem Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) aus Berlin darüber gestritten, ob sie den Begriff „bekömmlich“ in der Werbung nutzen darf oder nicht. Brauereichef Gottfried Härle kündigte direkt nach der Urteilsverkündung an, er wolle Berufung vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart einlegen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Inkasso: Wie Sie sich vor fiesen Geldeintreibern schützen
Inkasso: Wie Sie sich vor fiesen Geldeintreibern schützen
Horror für die Daimler AG: „Ende des Autobaus in Deutschland“ - EU plant, Verbrenner zu verbieten
Horror für die Daimler AG: „Ende des Autobaus in Deutschland“ - EU plant, Verbrenner zu verbieten
Internationale Modekette pleite: „Alles muss raus“-Schilder in deutscher Filiale
Internationale Modekette pleite: „Alles muss raus“-Schilder in deutscher Filiale
Umtausch ohne Kassenzettel? Ihre Rechte beim Einkauf
Umtausch ohne Kassenzettel? Ihre Rechte beim Einkauf

Kommentare