Er legte Einspruch gegen Strafbefehl ein

Brose-Unternehmer Michael Stoschek droht Prozess

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Coburg - Der Unternehmer Michael Stoschek legte Einspruch gegen einen Strafbefehl wegen Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauchs ein. Nun muss wohl ein Gericht entscheiden.

Der Unternehmer Michael Stoschek aus Coburg muss sich möglicherweise bald vor Gericht verantworten. Er hat einen Strafbefehl wegen Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauchs bekommen und dagegen Einspruch eingelegt. Entsprechende Medienberichte bestätigte am Donnerstag ein Coburger Gerichtssprecher. Zu den konkreten Vorwürfen gegen den Chef des Autozulieferers Brose wollte er keine Angaben machen.

Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks sah der Strafbefehl eine Geldstrafe von 1,65 Millionen Euro vor. Nach dem Einspruch folgt nun üblicherweise ein Prozess. Zuständig wäre in dem Fall das Amtsgericht Coburg.

Stoschek ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung von Brose. Im Oktober 2014 hatte der BR berichtet, Stoschek sei mit einem Porsche mit ungültigen Kennzeichen unterwegs gewesen. Der Unternehmer hatte damals gesagt, es sei kein Vorsatz gewesen. Ärger droht ihm auch in Bamberg: Vor wenigen Tagen war er dort mit einem Amphibienfahrzeug auf der Regnitz unterwegs. Dafür hatte er laut einer Stadtsprecherin keine Genehmigung. Ein Zeuge des Vorfalls erstattete Anzeige.

dpa

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