Brüderle verteidigt Panzergeschäft mit Saudi-Arabien

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Wegen Panzergeschäften mit Saudi-Arabien steht die Bundesregieriung in der Kritik.

Berlin - Der FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle hat die schwarz-gelbe Bundesregierung gegen die anhaltende Kritik wegen des Panzergeschäfts mit Saudi-Arabien in Schutz genommen.

“Ich bin mir sicher, dass sie bei der Entscheidung alle Aspekte gut abgewogen hat“, sagte Brüderle am Mittwoch in Berlin. “Mein Vertrauen in die Regierung ist sehr groß.“ Auf eine inhaltliche Bewertung des Milliarden-Deals über die Lieferung von Leopard-Panzern wollte sich Brüderle weiterhin nicht festlegen lassen. “Ich kann die Entscheidung weder begründen noch widerlegen, weil ich nicht dabei war.“

Auf Antrag der Opposition steht das Geschäft am Mittwoch auch auf der Tagesordnung des Bundestags. Wegen der geplanten Lieferung von 200 hochmodernen Kampfpanzern in das autoritär regierte Land steht die Bundesregierung seit Tagen in der Kritik.

In Regierungskreisen wurde inzwischen bestätigt, dass der geheim tagende Bundessicherheitsrat das heikle Geschäft vergangene Woche abgesegnet hat. Eine offizielle Bestätigung gibt es allerdings nicht.

dpa

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