Bund will für Griechenlandrettung vorsorgen

+
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will eine entsprechende Risikovorsorge für eine eventuell notwendige Griechenlandhilfe im Bundeshaushalt vornehmen.

Berlin - Die Bundesregierung plant laut dem “Handelsblatt“  eine mögliche Rettungsaktion für Griechenland in den Bundeshaushalt ein. Über die Höhe des Betrags ist bisher nichts bekannt.

Nach Informationen der Zeitung (Handelsblatt/Montagausgabe) aus Regierungskreisen will Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) eine entsprechende Risikovorsorge für eine eventuell notwendige Griechenlandhilfe im Bundeshaushalt vornehmen.

Ein Sprecher des Finanzministeriums wollte sich am Samstag dazu nicht äußern. Die Risikovorsorge solle nach den Plänen des Finanzministeriums in den Schlussberatungen zum Bundeshaushalt 2010 in der kommenden Woche nachträglich berücksichtigt werden, hieß es laut “Handelsblatt“ in Regierungskreisen. Bisher hat sich das Finanzministerium zurückhaltend zu einer möglichen Notfallplanung zur Abwendung einer Staatspleite Griechenlands geäußert.

Nach den jetzigen Plänen soll der Bundeshaushalt 2010 mögliche Belastungen durch eine Griechenlandhilfe abdecken. Unklar ist nach Informationen der Zeitung jedoch, ob der Bund einen konkreten Betrag in die Haushaltsplanung aufnimmt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Nach Pleite: Air Berlin verrammscht Inventar bei Ebay 
Nach Pleite: Air Berlin verrammscht Inventar bei Ebay 
Kunden fassungslos: Supermarkt räumt Regale leer - aus diesem Grund
Kunden fassungslos: Supermarkt räumt Regale leer - aus diesem Grund
Studie für Geringverdiener: So unfair ist das Steuersystem
Studie für Geringverdiener: So unfair ist das Steuersystem
Fipronil-Skandal: Ausmaß offenbar weitaus größer als angenommen
Fipronil-Skandal: Ausmaß offenbar weitaus größer als angenommen

Kommentare