Technik-Messe

Was von der CES zu erwarten ist

+
Die Technik-Messe CES findet in Las Vegas statt.

Vernetzte Autos, große Fernseher und alle möglichen Geräte mit Sprachassistenten an Bord: Die Technik-Messe CES in Las Vegas wird auch im Jahr 2019 ein großes Gadget-Festival.

Las Vegas - Die Messe CES in Las Vegas läutet traditionell das Tech-Jahr ein. Ein Ausblick auf einige zentrale Themen des diesjährigen Groß-Events in der Us-Wüstenstadt:

AUTOS, AUTOS, AUTOS: Die einst auf Unterhaltungselektronik ausgerichtete CES ist in den vergangenen Jahren immer mehr zu einer Automesse geworden. Mercedes zeigte hier den futuristischen Konzeptwagen F015, Volkswagen die Bulli-Nachfolgevision Budd-e. Traditionell liegt der Fokus in Las Vegas auf vernetzten Autos und dem autonomen Fahren. In diesem Jahr sind unter anderem Audi, Daimler und Ford wieder dabei - sowie junge Konkurrenten wie Byton, von dem Neues zu dem vor einem Jahr vorgestellten Prototypen eines Elektro-SUV erwartet wird. Zudem geht es um smarte Infrastruktur am Straßenrand, die mit Fahrzeugen kommunizieren kann.

SPRACHASSISTENTEN: Schon die vergangene CES stand im Zeichen der Rivalität von Amazon und Google, die mit ihren Sprachassistenten auf immer mehr Geräte verschiedener Hersteller vorpreschen. In diesem Jahr geht der Trend mit Geräten diverser Marken mit Amazons Alexa und dem Google Assistant an Bord weiter. Amazon will es inzwischen auch Herstellern von Hausgeräten einfach machen, mit dem als Bauteil angebotenen Chip-System Alexa Connect seine Sprachassistentin in Waschmaschinen und Öfen zu integrieren. Auch im Auto will Amazon Alexa verstärkt etablieren. Pünktlich zur CES teilte der Konzern mit, dass inzwischen mehr als 100 Millionen Geräte mit Alexa verkauft worden seien.

CES 2019: Faltbare Smartphones und Augmented Reality

SMARTPHONES: Für 2019 wurden erste Telefone in Aussicht gestellt, die den künftigen superschnellen 5G-Datenfunk unterstützen sollen. Während noch offen ist, inwieweit die entsprechenden Netze in den nächsten Monaten tatsächlich verfügbar sein werden, könnte es zumindest einen Ausblick auf einige Geräte schon auf der CES geben. Spannend ist auch, ob Samsung mehr zu seinem faltbaren Smartphone preisgibt. Das Gerät, das sich mit einem zweiten biegsamen Bildschirm zur Größe eines kleinen Tablets aufklappen lässt, dürfte in diesem Jahr auf den Markt kommen. Auch andere Hersteller arbeiten an solchen Falt-Smartphones.

FERNSEHER: Zuletzt gab es auf der CES diverse Fernseher mit ultra-scharfem Bild dank der 8K-Auflösung mit vielen Bildpunkten zu sehen. Das dürfte auch diesmal so sein - während Inhalte in entsprechend hoher Qualität nach wie vor ein Problem sind. Die Anbieter arbeiten auch daran, Probleme wie Einbrenn-Effekte bei heutigen Display-Technologien zu lösen. Von Marktführer Samsung wird erwartet, dass seine im vergangenen Jahr vorgestellte MicroLED-Technologie für große Videoleinwände auch in Verbrauchergeräte kommen könnte. Interessant ist auch, ob die seit Jahren als Prototypen gezeigten zusammenrollbaren Fernsehbildschirme schließlich zur Marktreife gebracht werden.

WEARABLES: Um die kleinen tragbaren Mini-Computer gab es erst einen großen Hype - außer Fitness-Armbändern und einigen Computer-Uhren wie der Apple Watch setzte sich aber bisher kaum etwas davon durch. In diesem Jahr könnte unter anderem die Firma Vuzix mit ihrer Brille „Blade“ für Aufsehen sorgen. Diese soll nach dem Prinzip „erweiterter Realität“ (augmented reality) zusätzliche Informationen wie zum Beispiel Navigationsanweisungen einblenden.

Lesen Sie auch:

Nach Amberg: Justizminister Barley (SPD) gegen Verschärfung des Asylrechts

Vier jugendliche Geflüchtete haben in Amberg auf Passanten eingeschlagen und mehrere verletzt. Nun verschärft die CSU ihre Forderungen zur Abschiebung von Straftätern sogar weiter. Die SPD sieht das anders.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

130 Filialen in Deutschland: Steht bekannte Möbelhauskette vor dem Aus?
130 Filialen in Deutschland: Steht bekannte Möbelhauskette vor dem Aus?
Ostseefischer empört über Fangbegrenzung
Ostseefischer empört über Fangbegrenzung
Unilever macht mehr Umsatz
Unilever macht mehr Umsatz
Autozulieferer Brose baut 2000 Arbeitsplätze ab
Autozulieferer Brose baut 2000 Arbeitsplätze ab

Kommentare