Commerzbank ächzt unter Kreditausfällen

+
Die Commerzbank ächzt unter Kreditausfällen.

Frankfurt/Main - Die teilverstaatlichte Commerzbank ächzt immer mehr unter Kreditausfällen. Die Risikovorsorge wird höher ausfallen als bisher geplant.

Nach einem deutlichen Anstieg im dritten Quartal geht Commerzbank-Finanzvorstand Eric Strutz jetzt davon aus, dass die Risikovorsorge höher ausfallen wird als bisher geplant. Die Belastungen aus der Finanzmarktkrise fallen dagegen im laufenden Jahr geringer aus als erwartet.

In den drei Monaten bis Ende September musste die Risikovorsorge abermals erhöht werden. Sie sei von 993 Millionen Euro im zweiten Quartal auf 1,05 Milliarden Euro gestiegen, teilte die Commerzbank am Donnerstag in Frankfurt mit. Sie fiel damit deutlich höher aus als von Experten erwartet und war damit ein weiterer Grund für das bereits am Montag bekanntgegebene dicke Minus im dritten Quartal.

Neben der erhöhten Risikovorsorge belasteten Abschreibungen auf den Wert der zum Verkauf stehenden Immobilienfinanzierungs-Tochter Eurohypo und die Integration der Dresdner Bank.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Audi-Chef Stadler in U-Haft genommen - Nachfolge soll feststehen
Audi-Chef Stadler in U-Haft genommen - Nachfolge soll feststehen
Aldi Süd hat Swimming-Pool im Angebot - doch er hat einen großen Nachteil
Aldi Süd hat Swimming-Pool im Angebot - doch er hat einen großen Nachteil
Rewes WM-Tweet geht voll nach hinten los - Supermarkt-Kette löscht ihn zerknirscht wieder
Rewes WM-Tweet geht voll nach hinten los - Supermarkt-Kette löscht ihn zerknirscht wieder
Lidl postet scheinbar harmlosen Witz  - und verprellt damit zahlreiche Kunden
Lidl postet scheinbar harmlosen Witz  - und verprellt damit zahlreiche Kunden

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.