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Corona-Krise: Kleinunternehmer können Soforthilfen ab sofort beantragen

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Wegen Corona-Krise können Kleinunternehmern nun Soforthilfen beantragen.
Wegen Corona-Krise können Kleinunternehmern nun Soforthilfen beantragen. © dpa / Monika Skolimowska

Kleinunternehmer und Solo-Selbstständige können ab sofort Soforthilfe beantragen. Bund und Länder haben die notwendigen Voraussetzungen geschaffen.

Berlin - Kleinunternehmer und Solo-Selbstständige können ab Montag die von der Bundesregierung für sie bereitgestellten Soforthilfen abrufen. Bund und Länder schlossen dazu eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung, wie die Bundesministerien für Wirtschaft und für Finanzen sowie für die Länderseite das bayerische Wirtschaftsministerium am Sonntag in Berlin mitteilten. Die Hilfen sollen den Betroffenen in der Corona-Krise* das wirtschaftliche Überleben* sichern.

Corona-Krise: 50 Milliarden für Kleinunternehmen

Das 50-Milliarden-Euro-Programm sieht vor, dass Kleinunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten einmalig 9000 Euro erhalten können, Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro. Das Geld ist vor allem dafür vorgesehen, trotz einbrechender Einnahmen weiterlaufende Zahlungsverpflichtungen etwa für die Miete von Geschäftsräumen abzudecken. Für die Auszahlung sind Behörden oder Förderbanken der Länder zuständig, deren Kontaktdaten auf den Internetseiten der Beteiligten abgerufen werden können.

Corona-Soforthilfen in Rekordzeit auf den Weg gebracht

"Bund und Länder haben in Rekordzeit gemeinsam die notwendigen Voraussetzungen für eine schnelle Beantragung und Auszahlung der Corona-Soforthilfen geschaffen", erklärte dazu Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). "Damit reagieren wir auf die Not vieler kleiner Unternehmen, Selbstständiger, Freiberufler und Landwirte, die dringend auf diese Hilfen angewiesen sind".

Auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) begrüßte die rasche Verständigung mit den Ländern, "um die Corona-Soforthilfe jetzt scharf stellen zu können". Dies sei wichtig, "damit die Hilfe zügig bei den Betroffenen vor Ort ankommt".

dpa

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