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Biontech, Bentley und Hafen-Blick: Hamburger Unternehmer sorgt mit spektakulärer Impfaktion für Wirbel

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Von: Thomas Schmidtutz

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Luxus-SUV: In Hamburg werden Impfwillige jetzt im Bentley Bentayga zum Impfen chauffiert.
Luxus-SUV: In Hamburg werden Impfwillige jetzt im Bentley Bentayga zum Impfen chauffiert. © Marco Destefanis/Imago

In Hamburg kämpft ein findiger Unternehmer auf seine Art gegen Corona - mit einem Mix aus Biontech, Bentley und einem spektakulären Blick auf den Hamburger Hafen.

Hamburg - In Deutschland liegt die Impfquote im europäischen Vergleich weiter auf vergleichsweise niedrigem Niveau. 68,1 Prozent der Bevölkerung sind vollständig immunisiert. Die meisten europäischen Nachbarländer sind deutlich weiter. Zwar schlägt sich der Stadtstaat mit einer Impfquote von 73,7 Prozent sehr wacker und liegt damit bundesweit immerhin auf Rang 3. Aber auch in der Hansestadt ist noch Luft nach oben.

Um die Quote weiter zu steigern, hat der Hamburger Autohändler David Finest Sports Cars gemeinsam gemeinsam mit der VW*-Luxusmarke Bentley jetzt eine spektakuläre und PR-trächtige Aktion aufgelegt. Wer sich gegen Corona impfen oder boostern lassen will, kann sich am Mittwoch von einem Fahrer samt Luxus-Karosse abholen lassen. Die Impfwilligen werden dann im Bentley Bentayga oder im Flying Spur zur „Skyline Bar 20up“ im Hamburger Stadtteil St. Pauli chauffiert. Dort gibt es dann die Spritze.

Corona-Aktion: Erst der Pieks, dann der Drink

Einzige Voraussetzung: Die Abholadresse muss in einem Umkreis von 30 Minuten Fahrtzeit rund um die Landungsbrücken liegen. Wer das erfüllt, darf sich auf ein Rund-um-Verwöhnprogramm freuen. Neben dem kostenlosen Chauffeur-Service und der Impfung mit Biontech lockt ein spektakulärer Blick aus dem 20. Stock auf den Hamburger Hafen. Nach dem Pieks gibt es dann auch noch einen Cocktail namens „Jack Sparrow“ – natürlich streng impfkonform, alkoholfrei und ebenfalls gratis. Laut einer Sprecherin waren die 50 Impfslots binnen weniger Tage weg. 40 Impfwillige hätten dabei die Shuttle-Option gewählt.

„Wir wollten mit der Aktion ein Zeichen fürs Impfen setzen und den Handel“, sagte die Firmensprecherin am Mittwoch gegenüber Merkur.de. Nach den Corona-Beschränkungen im vergangenen Jahr seien die Kunden-Kontakte erheblich gesunken. Nun wolle man wenigstens einen kleinen Beitrag im Kampf gegen Corona* leisten. *Merkur.de ist Teil von IPPEN.MEDIA.

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