Daimler baut Produktion in den USA massiv aus

Stuttgart/Tuscaloosa - Daimler will in den USA künftig deutlich mehr Pkw und Lkw bauen und investiert. Die Schwaben können gute Nachrichten aus den USA derzeit besonders gut gebrauchen.

Der Autobauer Daimler baut seine Produktion in den USA massiv aus und schafft mehrere hundert neue Arbeitsplätze. In ihrem Pkw-Werk in Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama werden die Stuttgarter künftig fünf statt bisher drei Mercedes-Modelle bauen. In den nächsten Jahren sollen dort 1400 neue Jobs entstehen, teilte Daimler am Freitag mit. Zwischen 2010 und 2014 stecken die Schwaben insgesamt 2,4 Milliarden Dollar (rund 1,75 Mrd Euro) in den Standort. In Portland (Oregon) will Daimler deutlich mehr schwere Lastwagen bauen. Dafür wird die Belegschaft bis Ende nächsten Jahres um 350 Mitarbeiter aufgestockt.

Hübsches Ding! Sexy Kurven auf der IAA 2011

Hübsches Ding! Alfa Romeo mit einem Schmuckstück auf der Kühlerhaube. © dpa/ap
Vom 15. bis 25. September 2011 zeigen 1.012 Aussteller auf der 64. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) Trends, Neuheiten und Studien rund um das Auto. © dpa/ap
Einblicke, die Männerherzen höher schlagen lassen... © dpa/ap
Abarth noch verhüllt. Als waschechter Sportwagen präsentiert sich der Fiat 500 in der Sonderserie 695 Competizione von Abarth. © dpa/ap
Der Fiat Abarth 695 Competizione nur noch zwei Sitze. Sein 1,4 Liter großer Vierzylinder-Motor leistet dem Hersteller zufolge 132 kW/180 PS. Damit beschleunigt der Turbo den 695 Competizione in weniger als sieben Sekunden auf Tempo 100 und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Der Verbrauch liegt bei 6,5 Liter, der CO2-Ausstoß bei 151 g/km. © dapd
Škoda präsentiert eine Studie der neuen kompakten Limousine: Die Studie Mission L. Auffällig ist das getönte Glasdach, das den kompletten Innenraum überspannt. Das Interieur ist in Weiß und Beige gehalten, das Karosseriedesign ist sachlich und gradlinig. © Auto-Medienportal.Net/Lisa Hofmann
Europadebüt auf der IAA 2011: Der Jeep Grand Cherokee SRT8 sprintet in unter 5 Sekunden auf 100 km/h.  © dpa/ap
Jeep Grand Cherokee SRT8: Der vollständig neu entwickelte 6,4 Liter-HEMI-V8-Motor leistet 346 kW / 470 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 630 Newtonmetern. © Auto-Medienportal.Net
Auf der 64. IAA stehen die Modelle Kopf: Marke Lancia © dpa/ap
Peugeot-Studie HX1 © dpa/ap
Komiker Rowan Atkinson (Mr. Bean) am Stand von Rolls-Royce. © dpa/ap
Infiniti FX in der sportlichen "Sebastian Vettel-Version". © dpa/ap
Infiniti FX SV – das Auto des Weltmeisters: Sebastian-Vettel neben dem Infiniti FX in der sportlichen "Sebastian Vettel-Version". © dpa/ap
Im Jahr 2007 hat VW die Studie Up vorgestellt (im Bild). Jetzt soll das Modell die Straßen erobern.  Der Volkswagen Up startet bei 9.850 Euro. © dpa
Lust auf Pommes oder Burger: Chevrolet-Camaro vermittelt amerikanisches Lebensgefühl. © dpa/ap
Schon an Winterreifen gedacht? Die Hostess mit Pelzmütze denkt schon an die kalte Jahreszeit.  © dpa/ap
Ein Concept car des russischen Herstellers Yo-Auto © dpa
So schön kann die Zukunft sein: Citroen Tubik © dpa/ap
Hyundai Typ "i30": In den Dimensionen leicht gewachsen und mit erweiterter Ausstattung geht der neue Hyundai i30 im Februar in den Handel. Der neue i30 ist um fünf Zentimeter auf 4,30 Metern gewachsen und bietet mehr Platz für Passagiere und Gepäck sowie eine erweiterte Technik-Ausstattung: So gehören ein Knieairbag für den Fahrer, Kurvenlicht, eine elektrische Parkbremse und eine Servolenkung mit dreistufiger Unterstützung zum Lieferumfang. © dpa/ap
Fiat © dpa/ap
Sexy Kurven auf der IAA 2011 © dpa/ap
Lamborghini -  oder lieber lange Beine? © dpa/ap
Wer beides hat, kann bei PS-Fans kräftig Punkten. © dpa/ap
IAA 2011 © dpa/ap
Die Rückfront des neuen Elektroautos Rake von Opel. © dpa/ap
Sexy Kurven auf der IAA 2011 © dpa/ap
Sexy Kurven auf der IAA 2011 © dpa/ap
Dreimal schön: Lamborghini © dpa/ap
Lamborghini-Sesto-Elemento © dpa/ap
Mercedes SLS Roadster © dpa/ap
Einen Mini-Elektrobus präsentiert der französische Hersteller mia electric © dpa/ap
Der britsche Automobilhersteller Aston Martin zeigt sein Prachtstück vom Typ "One-77". © dpa/ap
Sexy Kurven auf der IAA 2011 © dpa/ap
Vom 15. bis 25. September 2011 zeigen 1.012 Aussteller auf der 64. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) Trends, Neuheiten und Studien rund um das Auto. © dpa/ap
Girls, Girls, Girls... © dpa/ap
Hostessen am Stand des Automobilherstellers Fiat © dpa/ap
Strahlen auf der Messe: hinter einem batteriebetriebenen Mercedes SLS. © dpa/ap
Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Messerundgang auf der IAA: Ford Evos Concept-Auto © dpa/ap
Opel Ampera © dpa/ap
Yo © dpa/ap
Ssang Yong zeigt kleines Konzept-SUV: Ssang Yong Concept XIV. © Auto-Medienportal.Net/Euromediahouse

In Tuscaloosa wird neben den Geländewagen der M-, GL- und R-Klasse sowie dem 2014 erwarteten Anlauf der C-Klasse von 2015 an ein ganz neues Mercedes-Modell vom Band laufen. Allein für die Produktion des neuen Modells nimmt Daimler 350 Millionen Dollar (255 Mio Euro) in die Hand und schafft 400 neue Jobs. Die geplanten Investitionen kommen zu den bislang angekündigten Ausgaben am Standort von mehr als zwei Milliarden Dollar hinzu.

“Dieses neue Modell ist ein wichtiger Baustein unserer Wachstumsstrategie“, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche laut Mitteilung. “Es ist eines der zehn zusätzlichen Modelle, die wir allein in den nächsten vier Jahren über alle Segmente hinweg einführen.“ Details zu dem Fahrzeug nannte Daimler nicht. Es wird allerdings nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa keines der neuen Kompaktwagenmodelle sein, die die Schwaben von November an auf den Markt bringen.

Das Werk in Tuscaloosa wurde 1997 eröffnet und war für die Personenwagensparte des Konzerns der erste Fertigungsstandort außerhalb Deutschlands. Im vergangenen Jahr rollten dort 125 000 Fahrzeuge vom Band. An dem Standort arbeiten rund 2800 Menschen.

Im Lkw-Werk in Portland wird wegen der brummenden Nachfrage eine zweite Schicht zur Fertigung von Lastwagen der Marke Western Star eingerichtet. “Wir versprechen uns für das kommende Jahr weiteres Wachstum“, sagte Daimler-Nutzfahrzeugvorstand Andreas Renschler. Die Fahrzeuge von Western Star werden vor allem für den Holztransport, im Bergbau und bei der Erdölförderung eingesetzt und werden hauptsächlich in Amerika, Australien sowie Südafrika und Indonesien verkauft. Derzeit arbeiten in dem Werk etwa 750 Menschen.

Die Autobauer versuchen ihre Fahrzeuge möglichst dort zu produzieren, wo sie auch verkauft werden. So sollen Wechselkurseffekte vermieden werden, die sich negativ in der Bilanz niederschlagen. Auch Konkurrenten wie BMW und Volkswagen produzieren in dem Land. Der Autobedarf wird nach Expertenmeinung wegen der weiten Strecken und der hohen Bevölkerungszahl in den USA auf lange Sicht hoch bleiben. Besonders Autos deutscher Hersteller sind dort nach der Krise wieder gefragt.

Erst am vergangenen Montag war bekanntgeworden, dass der langjährige Mercedes-Chef in den USA Hals über Kopf geht. Ernst Lieb wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. Zu den Gründen hat sich das Unternehmen bisher nicht geäußert. Bis auf weiteres übernimmt US-Finanzchef Herbert Werner die Leitung des Tagesgeschäfts bei der wichtigen Landesgesellschaft.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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