Datenschützer rügen Autobauer Daimler

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Mitte April war bekanntgeworden, dass der Autobauer in seinem Bremer Werk Krankendaten von Mitarbeitern gespeichert hatte.

Stuttgart - Daimler hat eine Rüge von der Datenschütz-Behörde kassiert: Der Autobauer hatte Krankendaten von seinen Mitarbeitern unzulässig gespeichert.

Daimler hat in mehreren Werken unzulässigerweise Krankendaten von seinen Mitarbeitern gespeichert. Datenschützer forderten den Autobauer auf, alle unzulässig gesammelten Gesundheitsdaten von Mitarbeitern zu löschen und aus den Personalakten zu entfernen.

Ein Bußgeld sei nur deshalb nicht verhängt worden, weil die dafür benötigten Beweise nicht mehr vorgelegen hätten, teilte die zuständige baden-württembergische Aufsichtsbehörde für Datenschutz am Mittwoch in Stuttgart mit. Zum Teil seien die Listen schon vor der Untersuchung gelöscht worden. In einzelnen Werken des Autobauers läuft die Prüfung noch.

Der Fall war Mitte April ins Rollen gekommen. Damals war bekanntgeworden, dass der Autobauer in seinem Bremer Werk Krankendaten von Mitarbeitern gespeichert hatte. Der Sender Radio Bremen hatte berichtet, ihm sei eine CD mit Daten von 40 Mitarbeitern geschickt worden. Diese habe Daten etwa über Krankheitsdauer und Krankheitsgründe enthalten, die man nach Angaben des anonymen Zusenders problemlos einzelnen Kollegen zuordnen könne.

dpa

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