Vor Gericht in München

Deutsche-Bank-Chef Fitschen schweigt zu Gründen für Rücktritt

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Jürgen Fitschen vor dem Gerichtssaal in München.

München - Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, hat sich bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach seiner Rücktrittsankündigung nicht zu den Gründen für seine Entscheidung geäußert.

Auf dem Weg in den Gerichtssaal im Landgericht München hüllte sich Fitschen am Dienstag in Schweigen und beantwortete keine Fragen. Zusammen mit Co-Chef Anshu Jain hatte Fitschen am Sonntag seinen Rücktritt von der Spitze der Deutschen Bank angekündigt. Im Gegensatz zu Jain bleibt er aber noch bis zum kommenden Mai im Amt.

Vor dem Landgericht München muss sich der Manager zusammen mit seinen Vorgängern Josef Ackermann und Rolf Breuer sowie zwei weiteren Ex-Managern der Deutschen Bank wegen versuchten Prozessbetrugs im Fall Kirch verantworten.

Alle fünf haben nach Ansicht der Staatsanwaltschaft zusammengewirkt, um milliardenschwere Schadenersatzforderungen für die Pleite der Kirch-Gruppe durch Falschaussagen vor Gericht abzuwehren. Die Angeklagten hatten die Vorwürfe zurückgewiesen. Fitschen sagte, er habe nie gelogen und betrogen.

dpa

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