Deutsche heizen sparsamer

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Im vergangenen Jahr ist der jährliche Heizenergiebedarf in Mehrfamilienhäusern verglichen mit 2013 um 2,7 Prozent gesunken. Foto: Friso Gentsch dpa/Archiv

Berlin (dpa) - Mit neuen Heizungen, Fenstern und Dämmung haben die Haushalte in Deutschland ihren Energieverbrauch weiter gesenkt.

In Mehrfamilienhäusern sank der jährliche Heizenergiebedarf im vergangenen Jahr verglichen mit 2013 um 2,7 Prozent auf knapp 121 Kilowattstunden je Quadratmeter, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung zusammen mit dem Ablese-Dienstleister ista ermittelte. Weil Öl und Gas vergleichsweise günstig waren, sanken die Heizkosten nach diesen Daten um 12 Prozent auf 9,85 Euro pro Quadratmeter und Jahr.

Ausgewertet wurden Ablesedaten aus 300 000 Mehrfamilienhäusern, bereinigt um die Effekte des milden Winters. Demnach sparten vor allem die westdeutschen Länder Energie ein, nachdem der Osten lange im Vorteil war, weil dort bereits in den 90er Jahren viele Häuser saniert worden waren. Um die Klima-Ziele der Bundesregierung zu erreichen, genügten die Verbesserungen aber nicht, betonten die Forscher. Danach soll der Wärmebedarf von Gebäuden verglichen mit 2008 bis 2020 um ein Fünftel sinken.

DIW-Pressemitteilungen

DIW-Wochenbericht mit "Wärmemonitor Deutschland 2014"

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