Deutschland will weniger Geld für Rüstung ausgeben

+
Verteidigungsminister De Maizière will weniger Geld für Rüstung ausgeben.

Berlin - Verteidigungsminister De Maizière will sparen - und zwar bei Rüstungsprojekten. Der CDU-Politiker hat eine genaue Vorstellung von dem, was er nicht mehr kaufen will.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) will etliche Milliarden Euro bei Rüstungsprojekten einsparen. Unter anderem will der CDU-Politiker die Beschaffung von 37 Kampfjets vom Typ Eurofighter, 40 Tiger-Kampfhubschraubern und 42 Transporthubschraubern NH-90 streichen. Das geht aus einem Schreiben des Ministers an die für Verteidigung zuständigen Berichterstatter im Haushaltsausschuss vor, das der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.

Die Streichliste umfasst 20 Hauptwaffensysteme des Heers, der Luftwaffe und der Marine. Nur zehn Systeme wie die Riesendrohne Euro Hawk oder der Transportpanzer Fuchs werden von den Kürzungen ausgenommen. An diesem Mittwoch will de Maizière mit den Chefs der großen Rüstungsunternehmen über die Streichliste beraten.

Der Minister begründet die Reduzierung der Bestände sowie laufender und geplanter Rüstungsprojekte damit, dass er “unter dem vorrangigen Gesichtspunkt einsatzfähiger Streitkräfte eine höhere Effizienz und Effektivität erreichen“ wolle. “Die Zahlen spiegeln den jetzigen Planungsstand wider und werden weiter zu konkretisieren sein“, heißt es in seinem Schreiben.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

„Peinlich“: Dr. Oetker löst mit WM-Werbung Shitstorm aus - so reagiert der Konzern
„Peinlich“: Dr. Oetker löst mit WM-Werbung Shitstorm aus - so reagiert der Konzern
Rückruf wegen Gesundheits-Gefahr: Tiefkühl-Riese Iglo warnt vor mehreren Produkten
Rückruf wegen Gesundheits-Gefahr: Tiefkühl-Riese Iglo warnt vor mehreren Produkten
Traum-Swimming-Pool bei Aldi im Angebot - doch er hat einen großen Nachteil
Traum-Swimming-Pool bei Aldi im Angebot - doch er hat einen großen Nachteil
Zoff bei Aldi: „Sehr, sehr traurig“ - beliebtes Produkt sorgt für Ärger
Zoff bei Aldi: „Sehr, sehr traurig“ - beliebtes Produkt sorgt für Ärger

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.