Umfrage

Dieses Jahr werden Weihnachtsgeschenke größer

Düsseldorf - Höhere Löhne und eine gute Konjunktur machen es möglich: Viele Deutsche werden in diesem Jahr größere Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen als noch im vergangenen Jahr.

Angesichts steigender Löhne und guter Konjunkturaussichten wollen die Bundesbürger so viel für Präsente ausgeben wie seit langem nicht mehr. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage im Auftrag der Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) hervor. Danach wollen sich die Deutschen die Geschenke im Durchschnitt 273 Euro kosten lassen, 43 Euro oder 19 Prozent mehr als im Vorjahr.

Besonders freigiebig zeigten sich bei der Umfrage die Männer, deren durchschnittliches Weihnachtsbudget fast 300 Euro beträgt. Frauen zeigten sich zurückhaltender. Sie planen durchschnittlich Geschenke im Wert von 248 Euro. Am häufigsten unter dem Weihnachtsbaum zu finden sein werden der Umfrage zufolge wieder einmal Bücher, Geld oder Geschenkgutscheine und Kleidung. Auch für Smartphones, Tablets oder Flachbildschirme wollen die Deutschen deutlich mehr Geld ausgeben.

Doch wünschen sich die Bundesbürger zum Fest nicht nur Materielles. Ganz oben auf ihrer Wunschliste steht vielmehr Gesundheit. Das geht aus einer ebenfalls in dieser Woche veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Valid Research im Auftrag des Kaufhof hervor. Sie zeigte auch, dass viele Deutsche eigentlich kaum offene Wünsche haben. Denn die zweithäufigste Antwort auf die Frage nach dem größten Weihnachtswunsch lautete: „Nichts“ oder „nichts Spezielles“.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

IG Metall droht Siemens mit Streik, weil tausende Jobs wegfallen
IG Metall droht Siemens mit Streik, weil tausende Jobs wegfallen
Londoner Doppeldeckerbusse nutzen Kaffeesatz als Treibstoff
Londoner Doppeldeckerbusse nutzen Kaffeesatz als Treibstoff
Anklage fordert Haftstrafen für Schlecker und seine Kinder
Anklage fordert Haftstrafen für Schlecker und seine Kinder
Auch Frankfurt scheitert bei Vergabe von EU-Behörden
Auch Frankfurt scheitert bei Vergabe von EU-Behörden

Kommentare