Diskriminierungsklage gegen Bayer in den USA

+
Gegen die US-Tochter des Pharmakonzerns Bayer wurde eine Sammelklage wegen Diskriminierung eingereicht.

Newark - Wegen mutmaßlicher Diskriminierung von Frauen sieht sich die US-Tochter des Pharmakonzerns Bayer mit einer Sammelklage in Höhe von 100 Millionen Dollar (70 Millionen Euro) konfrontiert.

In einer am Montag im US-Staat New Jersey eingereichten Klage wird Bayer HealthCare Pharmaceuticals vorgeworfen, seine weiblichen Angestellten - insbesondere Schwangere und Mütter - diskriminiert zu haben. So sollen Führungskräfte angeblich gesagt haben, dass die Firma keine Frauen in gebärfähigem Alter einstellen solle.

Wer ist im DAX?

Wer ist im DAX?

Die Klageschrift zitiert aus einem von Bayer verbreiteten Text, in dem Frauen als ungeeignet für das Management beschrieben werden, weil sie zu “Stimmungsschwankungen“, “Unentschlossenheit“ und “Hinterhältigkeit“ neigten. In einer Stellungnahme wies Bayer die Vorwürfe zurück und sagte, die Firma sei verpflichtet, alle Mitarbeiter gleich zu behandeln.

dapd

auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

„Sofort Storno!“ dm-Mitarbeiterin erlebt Unglaubliches bei Rossmann
„Sofort Storno!“ dm-Mitarbeiterin erlebt Unglaubliches bei Rossmann
Schnell und billig: Das sind die Tricks der Lebensmittelindustrie
Schnell und billig: Das sind die Tricks der Lebensmittelindustrie
Experte erklärt: So teuer kommt uns der Brexit
Experte erklärt: So teuer kommt uns der Brexit
Schockierte dm-Kunden: Was soll dieser Faschingsartikel?
Schockierte dm-Kunden: Was soll dieser Faschingsartikel?

Kommentare